Neuseelands Südinsel – Palmen und Gletscher

Neuseeland Abel Tasman
Der Abel-Tasman-Nationalpark ist berühmt für seine zahlreichen kleinen Buchten mit Sandstränden und türkisfarbenem Wasser und seine Granitklippen.
Die Landschaft rund um Haast fasziniert ihre Besucher fast auf Anhieb mit einem spröden Charme. Als besonders schützenswert hat die UNESCO ganz zu Recht auf der „World Heritage List“ die Strände rund um Haast eingestuft.

Die intakte Dünenvegetation lädt ein zur Wanderung entlang von Robben-und Pinguinkolonien. Zudem gibt noch große Flächen Regenwald zu erkunden, die vor Holzfällerhand geschützt werden konnten. Der Regenwald geht oft unvermittelt in ausgedehnte Sumpf- und Feuchtgebiete über – letzte Zuflucht vieler vom Aussterben bedrohter Arten. Für Besucher stehen einige wenige ausgezeichnete Wanderwege zur Verfügung. Empfehlenswert ist der Ship Creek Walk, der den Regenwald und die Küste gleichermaßen berücksichtigt. Über weitere Wanderwege informiert das „Visitors Information“ Büro in Haast. Derartige Fremdenverkehrszentralen sind im ganzen Land anzutreffen. Die meist ehrenamtlichen Mitarbeiter bemühen sich engagiert und herzlich um die Belange der Besucher.

Wer etwas mehr Zeit mitgebracht hat, der sollte über den Haast Pass hinauf zum Siberia Valley fahren. Der erst 1965 eröffnete Pass ermöglicht die einfache Anfahrt zum landschaftlich sehr reizvollen Tal, das aus einigen Perspektiven den Vergleich mit Österreich nahe legt. Saftig grüne Wiesen und ein Meer aus Wildblumenblüten überzieht das Tal im Sommer. Die exotische Üppigkeit der Vegetation straft aber schnell alle Vergleiche mit mitteleuropäischen Landschaften Lügen. Ein beliebtes Fotomotiv sind die ausgewachsenen Cabbage Trees, die viele Urlauber fälschlicherweise immer wieder für eine Palmenart halten. Eingerahmt ist das Tal von Mount Dreadful und Mount Awful. Deren Namen verraten, dass der erste Europäer weitaus mehr Mühe beim Erreichen des Tales hatte, als die motorisierten Touristen heute.

Rundflüge über Neuseeland

Ein Augenschmaus besonderer Art ist ein Ausflug in die Luft. Bei den Distanzen in Neuseeland liegt der Vorteil dieser Fortbewegungsvariante auf der Hand. Je nach Ort und Flugroute sind Rundflüge bereits ab rund 90 Euro erhältlich. Für das Siberia Valley bietet beispielsweise „Southern Alps Air“ ihre Flugdienste an. Bei einem kombinierten Flug-, Jetboot- und Wanderausflug können die Eindrücke von den landschaftlichen Reizen der Südinsel und ihrer Gegensätze vertieft werden. Wer noch etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich dann auch keinesfalls einen Ausflug auf das etwas weiter nördlich gelegene Dach Neuseelands entgehen lassen. Als krönendes Highlight gilt bei Insidern eine Flugtour um den Mount Cook (3753 m), Neuseelands höchsten Berg. Wie die Strände und der Regenwald rund um Haast, steht auch der Mount Cook und sein gleichnamiger Nationalpark auf der World Heritage List.

Höhepunkte der Südinsel

Milford Sound: Der Besuch des Milford Sound ist ein absolutes Muss einer Neuseeland-Reise. Der über 20 km lange Fjord ist eine der schönsten und aufregendsten Landschaften in Neuseeland. Für Eilige: Es gibt auch ab Queenstown Touren mit kleinen Flugzeugen durch den Milford Sound.

Auf nach Queenstown: Abenteuerlustige Touristen sollten unbedingt nach Queenstown, das malerisch am Wakatipu See liegt. Hier können Unerschrockene unter anderem Bungee Jumping, Jet-Boat-Touren oder Tandem Parachuting ausprobieren. Und natürlich alles in einer traumhaften Landschaft.

Lake Tekapo erwandern: In der Region Mackenzie Country liegt einer der erstaunlichsten Seen des Landes. Die Rede ist vom Tekapo See. Er erstrahlt in einem unvergleichlichen Türkis, das von fein zerriebenem Gestein herrührt. Den besten Ausblick bietet die kleine Kirche „Church of the Good Shepherd“ an. Zudem gibt es schöne Wanderwege.

Gletscher-Hüpfen im Mt. Cook Nationalpark: Die immer noch gewaltigen Gletscher der neuseeländischen Alpen zählen zu den herausragenden Natursehenswürdigkeiten. So zum Beispiel der Tasman- und der Mueller-Gletscher im Mt. Cook Nationalpark.

Wanaka und Mt. Aspiring National Park: Der kleine Ort Wanaka ist viel ruhiger als Queenstown und bietet dennoch viele Sportmöglichkeiten und zahlreiche Wanderwege an. Er liegt malerisch am gleichnamigen See, der von Bergen traumhaft eingerahmt ist. Zudem ist Wanaka eine gute Basis für Touren zum Mt. Aspiring National Park. (Text: Dominik Peter, Bild: pr – Ian Trafford)

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