Uruguay: Strand & Mate-Tee

Ein Großteil der "Orientales" lebt in der Hafenstadt Montevideo (Bild: der.net)
Ein Großteil der „Orientales“ lebt in der Hafenstadt Montevideo (Bild: der.net)

In der „Schweiz Südamerikas“ führen alle Wege zum Strand. So scheint es zumindest angesichts der weiten Stränden Uruguays, die wohl zu den schönsten Küstenlinien des Kontinents gehören, auch außerhalb des wohl bekanntesten Strandortes Punta del Este.

Die Bevölkerung gilt vor allem durch ihre oft europäischen Wurzeln und den geringen Einfluss der Kirche als weltoffen und freundlich, man spricht spanisch. Ein Großteil der so genannten „Orientales“ lebt in der Hafenstadt Montevideo, deren Besuch unter anderem angesichts der teils sehr in die Jahre gekommenen Fahrzeuge wie eine Reise in die Vergangenheit wirkt.

Montevideo: Imposante Gebäude im Jugend- & Kolonialstil

Einen Rundgang durch Montevideo beginnt man am besten an der „Plaza Cagan-cha“, hier liegt die Hauptverkehrsader der Stadt, die „Avenida 18 de Julio“. Auf dem Weg hinunter zum Hauptplatz der Stadt, dem „Plaza Independencia“, lassen sich einige imposante Gebäude, wie das kolossale „Palacio Salvo“ oder das „Hotel Victoria“ im Jugendstil bewundern.

Ein Muss ist der Abstecher in die Altstadt, die für ihre Besucher vor allem Bauten im Kolonialstil bereithält.

Matetee: Das Nationalgetränk Uruguays

Das Getränk, an denen die meisten der Einwohner beinahe ständig zu nippen scheinen -und es oft in Thermoskannen den ganzen Tag mit sich herumschleppen- ist das Nationalgetränk Uruguays, der Matetee. Nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag ist vor allem der Besuch des „Prados“, eine von zwei wunderschönen Parkanlagen Montevideos, empfehlenswert, da schmeckt der Mate gleich noch besser und man kann ein Stück vom uruguayischen Lebensgefühl einfangen.

Neben historischen Villen findet man hier, nordwestlich der Innenstadt, auch exotische Pflanzen und Tiere. Wer lieber im Schatten einer Palme sitzen möchte, sollte zum „Parque Rodó“ kommen, der hinter dem Stadtstrand Ramírez angelegt wurde und jede Menge Schatten spendet.

Obwohl Uruguay und gerade Montevideo am Atlantik liegt, wird im Vergleich zu anderen Ländern mit Meernähe wenig Fisch gegessen. Man liebt die fleischhaltige Küche, am liebsten vom Grill.

Tipp: Planen Sie einen Ausflug in die Umgebung Montevideos, z.B. nach Colonia Del Sacramento. Mit dem Mietwagen oder dem Bus ist die historische Kleinstadt mit guter Fähranbindung an Buenos Aires gut zu erreichen. (mol, 1/08) (Bild: der.net)

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