Kuba. Havanna: Prado, Plazas & Salsa

Playa del Este - der "Stadtstrand" von Havanna
Playa del Este – der „Stadtstrand“ von Havanna

Das quirlige Leben in Kubas legendärer Hauptstadt lässt sich nicht unterkriegen. fliegen-sparen.de präsentiert die Highlights in Havanna.

Havanna: Eintauchen in die Kolonialzeit

Prächtige Adelspaläste, imposante Kirchen, malerische Säulenkolonnaden und himmel-strebende Patrizierhäuser: Vor allem an den Touristenmagneten, wie der Plaza de la Catedral und der Plaza de Armas oder an der Prachtstraße Paseo de Marti (Prado) lässt sich in der märchenhaften Herrlichkeit der Kolonialzeit schwelgen. Um wenigstens bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeizuschauen, braucht man eine Woche.

Warum Havannas Altstadt von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben wurde, liegt auf der Hand. Doch der herausgeputzte Prunk ist nur eine Facette von vielen dieser schillernden Metropole. Oft nur wenige Meter neben oder hinter grell renovierten Fassaden beginnt Havannas Alltag. Zwar leiden die Bewohner am Leben in den baufälligen Häusern. Aber ausziehen? Niemals! Wer sich einmal auf einen Streifzug durch die alten Straßen und Gassen abseits der Sanierungsschwerpunkte macht, versteht schnell, warum die Bewohner der maroden Altstadtquartiere meist nicht viel von einer Umsiedlung halten.

Die Metropole Havanna ist viel mehr, als die Summe ihrer Menschen und Häuser. Havanna ist Leben. Mal verhalten melancholisch, mal überbordend lebensfroh, aber immer echt und unverstellt. Besonders eindringlich bekommen Besucher das in den Nächten präsentiert.

Nächte im Salsa-Schritt

Entfernt vom Lichterglanz der Boulevards gibt es den merkwürdigen Kontrast von sehr düsteren, weil kaum beleuchteten Straßen und ausgelassenem Treiben. Die halbe Stadt scheint auf den Beinen zu sein. Von überall her schallt Musik. Einige wirtschaftliche Freiheiten wurden teilweise wieder eingeschränkt und dennoch gibt es weiterhin Paladares, kleine Restaurants in Privatwohnungen und kleine Bars.
Samtpfötiger Rum

Neben Musik basiert das Nachtleben aber auch noch auf einer zweiten Stütze, dem Rum. Selbst wer ansonsten Hochprozentigem nichts abgewinnen kann, findet nicht selten im legendären kubanischen Rum die Ausnahme von der Regel. Im Mojito, dem „kleinen Feuchten“, einem Longdrink mit Soda, Limette, Rohrzucker und frischer Minze kommt der helle Rum so samtpfötig daher, dass man gar nicht glauben mag, Alkohol zu trinken. Aber in der Bodeguita del Medio seinen ersten Mojito zu ergattern, dürfte schwer fallen. Die kleine Bar ist zwar weltberühmt als einstige Stammkneipe von Ernest Hemingway, aber genau deswegen auch fast immer so hoffnungslos überfüllt, dass es schwierig ist, überhaupt einen Platz zu bekommen.

Kubanische Zigarren: Die falschen Cohibas

Der blaue Dunst ist allgegenwärtig in den Straßen Havannas. Die berühmten kubanischen Zigarren sind nicht nur der Exportschlager schlechthin, in ihrer preiswerten Variante für den Binnenmarkt sind sie auch eines der wenigen Genussmittel, das sich die Bevölkerung trotz aller Krisen immer leisten kann. Auf der Straße sollte man allerdings niemals Zigarren kaufen. Die dort angebotenen „originalen“ Cohibas oder Romeo y Julietas mögen täuschend echte Banderolen tragen, sind aber wirklich ausnahmslos plumpe Fälschungen. Die Ausfuhr von gefälschten Zigarren ist verboten und die Zöllner konfiszieren sie bei der Ausreise. Man sollte in jedem Fall nur Zigarren mit offiziellem Hologramm auf der Kiste kaufen, wie sie in den staatlichen Läden angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.cubainfo.de (Lutz Kaulfuß, 1/08)

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