Tansania – Berge, Busch & Badespaß

Tansania -eindrucksvolle Landschaften & Strände
Tansania hält eindrucksvolle Landschaften & Strände für seine Besucher bereit

„Jetzt kommt sie gleich hoch zu uns!“ Das Frühstück auf der Terrasse der Hatari Lodge ist schon längst vergessen. Dutzende Giraffen bevölkern die Ebene direkt vor der Lodge in Tansania. Jeder versucht mit gedämpfter Stimme zu sprechen, keiner will die Tiere verscheuchen. Doch diese Sorge ist unbegründet. Von uns lassen sich die Giraffen jedenfalls nicht beirren.

Manche zupfen nur einige Armlängen entfernt in aller Seelenruhe das zarte Grün aus den stacheligen Hecken direkt unterhalb der Terrasse. Aber auch die restliche Szenerie ist schlichtweg atemberaubend. Zur Rechten hüllt sich der mächtige, rund viereinhalb Tausend Meter Hohe Mount Meru in ein Gespinst aus zarten Wolkenschleiern. Zur Linken ist der Blick frei auf den größten freistehenden Berg der Welt, den eisbekrönten Kilimandscharo.

Aussichten, von denen man sich kaum losreißen kann. Und das, obwohl wir an unserem zweiten Morgen auf der Hatari Lodge ja fast schon etwas verwöhnt sind, so viele eindrucksvolle Landschaften und Tiere haben wir bereits zu Gesicht bekommen. Steppe und Seen, Wasserfälle und Regenwald, riesige Büffel, mehrere Affenarten, Antilopen, Giraffen und vieles mehr. Dass wir nicht auf den ausgetretenen Touristenpfaden zu den weltberühmten Touristenattraktionen, wie der Serengeti unterwegs sind, haben wir noch keine Minute bedauert. Wir sind auf einer Reise quer durch das nördliche und östliche Tansania. Auf der Strecke werden nur kleine, privat geführte Lodges und Resorts liegen, die sich unter dem Namen „Unique Safari Lodges“ zusammengetan haben.

Achtung Kamera!

Die romantischen Momella Seen sind nur einen Steinwurf von der Hatari Lodge entfernt. Auch die Fahrt zum einzigartigen Ökosystem des Ngurdoto Krater dauert gerade mal eine halbe Stunde und der Blick auf den Kilimandscharo ist schlicht und ergreifend überirdisch. Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist die Geschichtsträchtigkeit der Lodge. Sie steht auf dem Gelände der ehemaligen Farm von Hardy Krüger. Er hat sie erworben, nachdem er hier 1960 mit John Wayne für den Hollywood-Klassiker „Hatari“ vor der Kamera stand.

Private Touren: Safaris durch Tansania

Alle unsere Ausflüge unter der Regie von Jörg Gabriel, dem deutschstämmigen Gastgeber und Vermieter der Lodge, waren ganz besonders eindringliche Erlebnisse. Ruhig und besonnen, aber immer aus vollem Herzen lässt er andere an seinen umfassenden Kenntnissen von Land und Leuten, Flora und Fauna teilhaben. Die Hatari-Safaris sind bemerkenswert: „Wir zeigen die Ecken, die uns persönlich gut gefallen. Safaris mit minutiös geplantem Tierkontakt machen wir nicht.“ So was gibt es zum Beispiel in der fast schon überlaufenen Serengeti. Während die meisten Touristen nach Westen in die Serengeti strömen, entführt er seine Gäste nach Norden bis ins Grenzgebiet zu Kenia.

Strand & Stadt in Tansania

Die Sadaani Safari Lodge liegt an den Gestaden des Indischen Ozeans und hat uns viel Lust auf Sonne, Strand und Meer gemacht. Das ultimative Badeerlebnis lockt aber etwas weiter nördlich. Pangani heißt das Zauberwort. An der touristisch kaum erschlossenen Küste von Pangani locken die schönsten und vor allem ursprünglichsten Strände, die man sich nur vorstellen kann. Übernachtet wird in den großzügigen Strandbungalows von The Tides direkt am Unshongo Beach, einem wahr gewordenen Traum von Ostafrika.

Wir haben den endlosen, weißsandigen Strand unter Kokospalmen am türkisblauen Meer fast für uns allein. Dieses Robinson-Crusoe-Gefühl gilt es in vollen Zügen zu genießen, denn die letzte Station der Reise bringt uns in die quirlige Altstadt von Sansibar. Bereits der Blick vom Flugzeug auf das Gewirr aus weißen Kuben an der Südspitze der Insel lässt uns auf malerische Gassen hoffen.

Wir werden nicht enttäuscht. Wir lassen uns durch die engen Gassen der Altstadt treiben. Überall kleine Lädchen, mal mit Kitsch, mal mit wunderschönem Kunsthandwerk. Die Architektur ist überwiegend arabisch und indisch geprägt, viktorianische Bauten finden sich vor allem da eingestreut, wo sich die Straßen auf autogerechte Maße oder zu richtiggehenden Plätzen weiten. Nach so vielen Tagen im Busch sind wir sehr empfänglich für alles Urbane. (Lutz Kaulfuß, 4/08)

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