Aberdeen – das Tor zu den Highlands von Schottland

Einzigartige Gebirgslandschaften in Aberdeens Umgebung
Einzigartige Gebirgslandschaften in Aberdeens Umgebung

Funkelnde Granitgebäude haben Aberdeen in Schottland den stolzen Beinamen „Silver City“ oder auch „Granite City“ eingebracht. fliegen-sparen.de durchquert die Stadt und schaut sich im Umland um.

Eine jahrtausend alte Geschichte und ein reiches kulturelles Erbe gepaart mit einer ausgezeichneten Küche und einem vibrierenden Nachtleben machen Aberdeen zu einem attraktiven Ferienziel. Das Umland zeichnet sich vor allem durch schroffe Küstenlinien, tiefe Schluchten und einzigartige Gebirgslandschaften des Cairngorms Nationalparks aus.

Zwischen der Mündung der beiden Flüsse Don und Dee liegt Aberdeen, die Hauptstadt der schottischen Grampian Region. Wirtschaftliches Zentrum ist der Nordseehafen mit seinem Fischmarkt, der täglich um 4 Uhr seine Tore öffnet. Das Maritime Museum am Hafen zeigt interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt: Bilder über die harte Arbeit und das Leben auf den Bohrinseln sowie über Schiffbau und Fischerei sind hier anschaulich dokumentiert.

Vom Hafen aus lässt sich Aberdeen bequem zu Fuß erkunden. Die Atmosphäre wird durch gepflasterte Straßen, mit Efeu bewachsene historische Gebäude und kleine Stadthäuser geprägt. Das prachtvollste Gebäude ist das Marischal College, das zweitgrößte Granitbauwerk der Welt, das im 16. Jh. errichtet wurde.

Die stolze Kathedrale von St. Machar thront nördlich des Zentrums über dem Seaton Park. Hier in der Altstadt befindet sich auch das Aberdeens Kings College. Wenige Meter entfernt steht das älteste Wohnhaus Aberdeens – das Provost Skene’s House. In dem wunderschön möblierten Haus aus dem 17. Jh. sind vor allem die mit Stuck und Lambris verzierten Decken sehenswert.

Ein Spaziergang entlang der High Street lässt erahnen, wie Aberdeen im 18. Jh. ausgesehen haben mag. Noch heute gibt es viele traditionelle Geschäfte mit Handgefertigtem wie Wollwaren oder Schmuck. Man findet jedoch auch trendige Shopping-Center mit einer großen Auswahl an modernen Designerwaren.

Aberdeen, das schon mehrmals den Sieg beim Wettbewerb „Britain in Bloom“ davongetragen hat, wird zu Recht die „Blume Schottlands“ genannt. Sehenswert sind die Blumenanlagen in den Union Terrace Gardens, die Wintergärten im Duthie Park oder der Rosengarten und das Labyrinth von Hazlehead.

In der direkten Umgebung Aberdeens ist eine Vielzahl typisch schottischer Sehenswürdigkeiten zu finden. Urlauber lernen bei verschiedenen themenorientierten Rundgängen die Region besonders gut kennen. Auf dem Castle Trail werden Besucher entlang der Küste zu den schottischen Schlössern geführt.

Nur wenige Kilometer entfernt liegen unter anderem Slains Castle und Dunnottar Castle. Beide thronen auf zerklüfteten Felsen direkt über dem Meer und bieten sensationelle Ausblicke. Wenige Kilometer weiter befindet sich Crathes Castle, in dem ein Geist umhergehen soll und dessen acht miteinander verbundene Gärten eine wahre Augenweide sind.

Der Malt Whisky Trail führt zu den berühmten Brennereien bekannter Marken wie Glen Grant oder Glenfiddich, in denen Besucher erfahren, wie Whisky in jahrhundertealter Handwerkskunst gebrannt wird. Auf dem Victorian Heritage Trail wandert man bis zur Sommerresidenz der Queen in Balmoral. Die Route führt durch die wilde heidekrautbewachsene Bergwelt der Grampians und hübsche kleine Ortschaften. Die gute Verkehrsanbindung zu den Bergen hat Aberdeen den Namen „Tor zu den Highlands“ eingebracht. (Bild: VisitBritain/ Britain on View)

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