Valencia, bravo! Raumschiff mit Paella

Valencia: Auch bei Nacht spektakulär!
Valencia: Auch bei Nacht spektakulär!

Spanische Lebensfreude gepaart mit atemberaubender Architektur, so lautet das Fazit von fliegen-sparen.de über die lange Zeit vergessene spanische Metropole.

Wüsste man es nicht besser, so könnte man glauben, man stünde vor einem überdimensionalen Ufo. Oder dass der gute spanische Wein in der vorangegangenen Nacht zu gut schmeckte. Die futuristische Architektur, die das L’Hemisfèric-Gebäude auszeichnet, weckt auf den ersten Blick wohl bei jedem Besucher ungläubiges Staunen.

Das im Gebäude untergebrachte 3D-Kino scheint nur die wenigsten Touristen zu interessieren. Die meisten laufen sichtlich fasziniert einfach nur um das Gebäude herum, viele mehrfach. Überhaupt ist das ganze neuerbaute Areal, die „Stadt der Künste und Wissenschaften“ (Ciudad de las Artes y de las Ciencias), ein städtebauliches Ausrufezeichen. Der aus Valencia stammende Architekt Santiago Calatrava erhielt die Aufgabe, ein ausgetrocknetes Flussbett zu bebauen, und formte daraus einen neuen Stadtteil, der durch seine tollkühne Architektur besticht.

Valencia: Futuristische Gebäude in der Stadt der Künste und Wissenschaften

Ob L’Hemisfèric, Palau de les Arts, Oceanográfic oder L’Umbracle – jedes Gebäude ist einzigartig, ein jedes für sich eine ganz eigene futuristische Vision. Kein Wunder also, dass viele Besucher zweimal hierherkommen. Einmal tagsüber, um sich die Gebäude auch innen anzuschauen, und ein weiteres Mal nachts, wenn die spektakuläre Beleuchtung den Eindruck erweckt, man sei auf einem anderen Stern gelandet.

Doch Valencia, die drittgrößte spanische Metropole, hat mehr, viel mehr, zu bieten. Die Altstadt mit ihren Gebäuden aus der Gotik, Renaissance und der Barockzeit ist eine reine Augenweide. Auch Meisterwerke des Jugendstils (Modernismo), wie zum Beispiel die geschlossene Markthalle, geben der Stadt einen unvergleichlichen Charme.

Alles geht in Rauch auf: Berühmte Fallas-Puppen

Wer jedoch ein unbeschreibliches Spektakel erleben will, sollte seine Städtetour auf den Monat März legen. Dann ist Fallas-Zeit angesagt. Regelmäßig im März werden imposante Fallas in der ganzen Stadt aufgestellt. Dabei handelt es sich um meterhohe, kunstvoll aus bemaltem Pappmaché hergestellte Figuren und Szenerien. Die Figurengruppen greifen dabei mit etwas Augenzwinkern gerne auch politische und gesellschaftliche Themen auf, vergleichbar mit den Karnevalsumzügen in Köln oder Mainz. Doch damit ist die Ähnlichkeit auch schon am Ende. Denn alle Fallas-Gebilde, teilweise mehrere Stockwerke hoch, werden in einer Nacht unter höllischem Geböller und mit einem Feuerwerk verbrannt. Lediglich ganz wenige prämierte Fallas-Puppen überleben und dürfen ins Museum.

Badespaß in Valencia

Da sich Valencia in den letzten Jahren derart massiv ausgedehnt hat, ist es längst mit der Küste zusammengewachsen. Zudem wurde im Zuge der Austragung des America´s Cup ein neuer, luxuriöser Yachthafen angelegt (Metro 5), der heute sogar Austragungsort des „Großen Preis von Europa“ in der Formel 1 ist. Auch eine Strandpromenade, der „Paseo Marítimo,“ und zahlreiche Stadtstrände locken dort.

Im Norden liegen die Strände Malvarossa und Cabanal-Arenas, im Süden unter anderem die Strände Pinedo, El Saler und La Devesa. Mit der Blauen Flagge sind unter anderem die Strände in El Saler, L`Arbe del Gos, La Devesa und Pinedo ausgezeichnet. Wer nur etwas bummeln möchte, kann auf dem sieben Kilometer langen Paseo Marítimo schlendern. Die Promenade erstreckt sich von der Marina Real in Richtung Norden und verbindet unter anderem die Strände Malvarrosa und Las Arenas-Cabanyal. Insofern bietet Valencia nicht nur im Frühjahr und Herbst, sondern auch zur heißen Jahreszeit das optimale Setting für einen gelungenen Städtetrip. (1/11, Dominik Peter)

Bild: Agència Valenciana del Turisme

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