Sansibar: Das neue Ziel in Afrika

Sansibar Strand-Panorama
Traumstrände in Sansibar: schneeweißer Sand und Palmen

Karibu Sansibar! Herzlich willkommen auf Sansibar! Mit diesen Worten wird jeder ankommende Tourist auf dieser geschichtsträchtige Insel im Indischen Ozean empfangen. Sansibar bildet zusammen mit Tanganyika, der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ die Union „Tanzania“ und wurde 1890 mit den Briten gegen Helgoland eingetauscht. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1963 stand die Insel dann unter britischem Protektorat.

Die ereignisreiche Geschichte Sansibars hinterließ viele Spuren und prägte die Swahili-Kultur, eine Mischung aus arabischen und afrikanischen Einflüssen. Diese beiden Elemente vereinen sich nicht nur in den Sitten und Gebräuchen, im Kleidungsstil und in der Küche, sondern auch in der Kunst und Musik.

Zeit des Sultan von Oman

Viele der beeindruckenden Gebäude in der historischen Altstadt Sansibars „Stonetown“, stammen aus Zeit des Sultan von Oman (um 1840) und versetzen die Besucher in den Flair vergangener Jahrhunderte. Noch heute stehen die Häuser des berüchtigten Sklavenhändlers Tippu Tipp. Auch die Unterkünfte des großen Afrikaeroberers Livingston sind zu besichtigen, der von Sansibar-Stadt aus seine Expeditionen ins Innere Afrikas vorbereitete.

In dem Labyrinth enger Gassen mit verführerischen Düften lassen sich jeden Tag neue Winkel der Altstadt entdecken; Restaurants, Cafes, Moscheen, Kirchen sowie Souvenirläden, Händler und Kunsthandwerker, die ihre Waren feilbieten. In den vielen gemütlichen Teestuben erhält man nicht nur den gewürzten Tee „Chai“ sondern auch leckere Backwaren oder einfache Mahlzeiten für wenig Geld.

Der Abend wird eingeläutet bei einem Sunset-Drink auf einer der zum Ufer angelegten Terrassen, um von dort die auslaufenden Dhaus im Sonnenuntergang segeln zu sehen. Nur wenige Meter weiter setzt dann auf dem Forodhani die allabendliche Betriebsamkeit ein: Sansibaris und Touristen strömen zum Marktplatz am Jamituri Garden, um sich bei geröstetem Maniok, Fleischspießen und anderen Leckereien zu stärken. Wer sich dann noch ins Nachtleben stürzen will, hat die freie Auswahl an gemütlichen Bars und Discotheken, die zum Teil mit Life-Musik zum Tanzen unter dem orientalischen Sternenhimmel einladen.

Sansibar: Tagesausflüge und Traumstrände

Von der Stadt aus können Tagesausflüge zu den kleinen vorgelagerten Inseln unternommen werden, wo den Touristen Badestrände, Riesenschildkröten und alte Gefängnisruinen erwarten. Etwas außerhalb der Stadt liegt Sansibars Urwald „Jozani Forest“, der vor allem für die dort lebenden, sehr seltenen Red Colobus Monkeys bekannt ist.

Erholung bietet sich den Urlaubern an den Traumstränden der Nord- und Ostküste. Im schneeweißen Sand unter Palmen liegend, sieht man die Fischer in ihren schmalen Booten vorbei ziehen, während sich Frauen um die Seealgenernte kümmern. Wer mehr als Baden und Faulenzen möchte, kann sich vor Ort auch zum Tauchen, Surfen oder zu Angeltouren anmelden. Mit etwas Glück lassen sich bei einer Bootsfahrt Delfine beobachten. (A2/00 – Update 2011)

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