Istanbul: Der asiatische Teil – Viel Atmosphäre, wenig Touristen

Istanbul Moschee
Istanbul, die einzige Stadt weltweit, die sich auf zwei Kontinenten befindet.

Die türkische Metropole Istanbul gehört sowohl zu Europa als auch zu Asien. Hier treffen verschiedene Kulturen aufeinander. fliegen-sparen.de stellt den weit weniger bekannten asiatischen Teil vor, der die Türkei-Reisenden mit einer authentischen Atmosphäre beeindruckt.

Wenn Sie in Istanbul sind, müssen Sie auch einmal den Fuß auf asiatischen Boden setzen. Sie können Asien auf zweierlei Arten erreichen: mit dem Auto, Taxi oder Dolmus über eine der Bosporusbrücken oder – schöner und schneller – mit der Fähre. Eine ganz andere, wirklich asiatische Atmosphäre dürfen Sie am anderen Ufer des Bosporus nicht erwarten. Es gibt aber dennoch einige Unterschiede zwischen dem asiatischen und dem europäischen Teil der Stadt. Der größte Unterschied ist, dass einem auf der anderen Seite keine großen Touristenströme begegnen.

Bunter Mix in Kaliköy und Moda

Kadıköy und Moda sind zwei Wohnviertel ohne große, nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Und doch ist hier vor allem rund um den Hafen im Zentrum einiges los. In Kadıköy und Moda herrscht eine bunte Mischung aus Pendlern, Studenten, Händlern und Lebenskünstlern. Ideal, um das echte Istanbul kennen zu lernen.

Am asiatischen Ufer sind nicht nur die Mieten billiger, sondern auch das Shopping. Kleidung, Design und Accessoires sollte man besser auf der europäischen Seite oder in der weiter entfernten Bağdat Caddesi kaufen, doch für exotische Lebensmittel ist dies der perfekte Ort. Kadıköy ist für drei Dinge bekannt. Erstens für das Spektakel auf dem Lebensmittelbasar (Basar von Kadıköy) und die guten Restaurants und Imbissbuden in dessen Umgebung, zweitens für seine tollen Antiquitäten- und Trödelläden, und drittens für den Fußballverein Fenerbahçe. In der Fußballsaison wird die Gegend alle vierzehn Tage für ein paar Stunden in gelb-blau gehüllt. Dann hat die Fußballmannschaft ein Heimspiel in ihrem beeindruckenden Stadion.

Von Haydarpasa und Kadıköy führt ein schöner Weg am Marmarameer entlang in das Viertel Moda. Wer der Hektik der Millionenstadt entkommen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Auf den Wegen am Wasser bekommt Istanbul plötzlich das Flair eines Seebades, gesegnet mit guten Restaurants.

Insidertipps für Istanbul: Überfahrt mir der Fähre

Die schönste und günstigste Bootstour machen Sie an Bord einer Fähre. Dabei können Sie die Menschen, die jeden Tag zwischen Europa und Asien pendeln, um ihre tägliche „Weltreise“ beneiden. Die berühmte Silhouette der Stadt, der Duft des Meeres, die Paläste am Wasser und … niemals Stau. An Bord gibt es sogar etwas zu essen und eine Tasse Tee. Auf dem Weg von Karaköy nach Asien fährt das Schiff am Bahnhof Haydarpaşa vorbei. Dies ist der Start- und Zielpunkt der Züge aus Asien. Der Bahnhof von 1908 mit seiner eindrucksvollen neoklassischen Architektur und den bunten Flaggen war ein Geschenk des deutschen Kaisers Wilhelm II. an den osmanischen Sultan Mehmet V. Am Ufer steht eine alte Dampflok.

Café Romantika im Fenerbahçe-Park

Im Café Romantika können Sie den ganzen Tag über aufkreuzen. Man hätte für dieses kleine Paradies keinen besseren Ort finden können, mitten im Fenerbahçe-Park, mit einer tollen Aussicht auf das Marmarameer. Mit viel Glas und Marmor sowie den romantischen weißen Pergolen hat das Café eine geradezu engelhafte Ausstrahlung. Ideal zum Relaxen.

Der Text ist mit freundlicher Genehmigung des Verlags dem 100% Cityguide Istanbul entnommen. Mehr dazu auf: www.100travel.de

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(Bild: Pixelio)

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