Wien: Immer wieder schön!

Ob Klassiker wie das Riesenrad am Prater oder Moderne Kunst im Museums-Quartier: Wien ist überaus vielfältig
Ob Klassiker wie das Riesenrad am Prater oder Moderne Kunst im Museums-Quartier: Wien ist überaus vielfältig

Inmitten imperialer Pracht locken viele Überraschungen. Ausflüge aufs Museumsdach, Programme für Kinder und eine lebhafte Partyszene, die auch nach Sonnenuntergang für Vergnügen sorgt. fliegen-sparen.de auf Stippvisite in der österreichischen Hauptstadt.

Wiener Hofburg: Spezielle Führungen für Kinder

Die Besuchergruppe in der Hofburg ist entzückt, als sie eine Schar ausgelassener Kinder in Rokkoko-Kostümen herumhüpfen sieht. „Nein, das ist keine geplante Showeinlage,“ lacht die Fremdenführerin. „Das sind die Teilnehmer der Führung für Kinder.“

Regelmäßig finden in der Hofburg solche Führungen ausschließlich für die jüngsten Besucher statt. Speziell geschulte FührerInnen verstehen es, die Besichtigung anschaulich und vor allem kurzweilig zu gestalten. Der größte Spaß ist dabei regelmäßig das Verkleiden in „hofgerechte“ Gewänder.

Buntes Nachtleben in Wien: Nachthostien & Ausgehmeile

Bei allem Zeitgeistigen, das durch alte Mauern weht, sorgen die Wiener mit feiner Selbstironie dafür, dass die Bodenhaftung nicht verloren geht. Etwa, wenn der Volksmund eine beliebte Imbissbude in Anlehnung an das weltberühmte Kaffeehaus das „Kleine Sacher“ tauft. Vor allem nachts ist das Kleine Sacher geradezu eine Institution. Hierher pilgert man, „um die Nachthostie einzunehmen“, wie so manch Alteingesessener spöttelt.

Wien: Disco in der Fußgängerunterführung

Die Auswahl an interessanten Locations ist in Wien enorm. Gleich am Burgring Ecke Babenbergerstraße wurde eine ehemalige Fußgängerunterführung zur Disco umgewandelt. Die „Passage“ ist heute eine feste Adresse im Wiener Nachtleben und hält Tanzwillige mit Beats von Disco bis Vocal House bei Laune.

Selbst der auf den ersten Blick unattraktive Gürtel, eine der Hauptverkehrsadern Wiens, hat sich im Wesentlichen zwischen den Stationen Thalia- und Nussdorferstraße zu einer interessanten Ausgehadresse verwandelt.In den lange Zeit verwaisten Hochbahnbögen am Gürtel blüht inzwischen ein Interessantes Biotop aus Szenelokalen. Von den Klassikern der Club-Szene wie B72 und Chelsea bis hin zum Q.

Trendige Bars mit viel Programm

Das abwechslungsreichste Programm lockt Neugierige in die Rhiz Bar. Zu erleben gibt es Liveacts von Rock bis Elektronik, dazwischen werden Lesungen oder Poetry-Slams veranstaltet. Dann wieder ganz zentral am Museumsquartier sind einige richtig stilvolle Adressen.

Etwa das Lutz am Anfang der Mariahilferstraße. Die Modernität der Bar und Lounge mit klarem Design, lässigen Beats und leckeren Cocktails steht in reizvollem Kontrast zum wunderschönen historischen Gebäude, das sie beherbergt. Und sonntags gibt es hier einen Brunch der sich als ideale Grundlage für einen Besuch des Museumsquartiers gegenüber entpuppt.

Kompromisslos modern: Das Museums-Quartier „MQ“

Ob „Digitaler Donnerstag“, Frauentag oder Tanzperformance – das Angebot im Museums-Quartier oder kurz MQ ist extrem vielfältig. Mehrere historische Gebäude inklusive der längsten Barockfassade Wiens und ultramoderne Museumsbauten bilden ein einzigartiges architektonisches Ensemble, das zu den zehn größten Kulturarealen der Welt zählt.

Die Klassiker der Moderne und Künstler des neuen Jahrtausends gibt es hier ebenso zu sehen wie digitale Kunst, Mode oder Design. Das MQ ist aber mehr als nur eine Aneinanderreihung von Ausstellungsflächen. Es liegt nur einen Katzensprung von Oper oder Hofburg entfernt und ist eine Oase mitten in der Großstadt. In mehreren Innenhöfen locken Gartenrestaurants, Cafés und Shops.

Wien Classics: Fahrt im Fiaker & Riesenrad

Vielleicht liegt es ja an der geballten Moderne im MQ, dass sich auf dem Weg ins Hotel ganz von selbst der Gedanke an recht klischeehafte Wien-Vergnügungen einstellt. An eine Fahrt im Fiaker zum Beispiel. Das ist kein preiswertes Vergnügen, aber der Hit ist es schon, in einer offenen Kutsche durch die Hofburg zu fahren. Auch das Riesenrad ist so ein Evergreen. Schon der Abstecher zum Jahrmarkt in den Prater ist eigentlich ein Muss. Der Anblick von Fahrgeschäften und Zuckerwatte lässt nicht nur Kinderaugen glänzen.

Wien für Kinder: Tierpark Schönbrunn & Städtisches Strandbad Alte Donau

Sind Städtereisen sonst nur bedingt für Kinder geeignet, ist Wien für diese Art von Urlaub zu empfehlen. Hier gibt es auch vieles draußen zu unternehmen. So kommen etwa im Park von Schönbrunn Alt und Jung auf ihre Kosten. Die einen lustwandeln auf den Spuren der Habsburger, die anderen vergnügen sich im Irrgarten mit Spielgeräten und vielerlei interaktiven Einrichtungen. Gleich nebenan begeistert der Tierpark Schönbrunn sein Publikum, für viele der schönste Zoo der Welt.

Wenn der Bewegungsdrang allerdings ganz unbändig wird oder an heißen Sommertagen einfach Abkühlung geboten ist, kann man einen Badestop einlegen. Zum Beispiel auf der Donauinsel im Städtischen Strandbad Alte Donau oder am Familienbadestrand, der erst letztes Jahr mit großem Aufwand eingerichtet wurde. Und vom genialen Wasserspielplatz – ebenfalls auf der Donauinsel – sind Kinder kaum noch wegzubekommen. So erfrischt lassen sich die vielen Attraktionen Wiens dann wieder in vollen Zügen genießen. (Text: Lutz Kaulfuß; CR 2/12)

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