Budapest/Ungarn: In historischen Bädern

Im Széchenyi-Bad in Budapest können Erholungssuchende im größten Badekomplex Europas entspannen
Im Széchenyi-Bad in Budapest können Erholungssuchende im größten Badekomplex Europas entspannen

Die historischen Budapester Thermalbäder sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, denn Budapest gilt als die größte Kurstadt Europas. Insgesamt gibt es in der ungarischen Hauptstadt 120 heiße Quellen.

fliegen-sparen.de stellt vier der zehn Heilbäder vor und zeigt, wo Reisende am Besten entspannen können.

Király-Bad: Ein Wannenbad mit Heilwasser genießen

Gerade zur kalten Jahreszeit ist ein Thermenbesuch ein belebendes und gesundheitsförderndes Erlebnis: Ein beliebter Treff für Jung und Alt ist beispielsweise das Király-Bad im Stadtzentrum. Nachdem es im zweiten Weltkrieg schwere Schäden erlitt, wurde es komplett renoviert und im Jahre 1950 neu eröffnet.

Das Besondere an diesem Thermalbad ist, dass es nicht auf eigenen, natürlichen Warmwasserquellen errichtet ist, sondern dass es von den Quellen am Lukás-Bad gespeist wird. Dies geschah, weil einst die Türken, während der Besetzung die Möglichkeit haben wollten ein Bad nehmen zu können. Heute können sich Besucher bei einem Bewegungsbad im Heilwasserbecken, bei einem Wannenbad im Heilwasser oder bei Unterwasserstrahlmassagen und medizinischen Heilmassagen entspannen.

Gellért-Bad: In Thermal- und Dampfbädern relaxen

Erholungsbedürftige können das Gellért-Bad, am Ufer der Donau, besuchen. Das im Sezessionsstil gebaute historische Bad ist das berühmteste der Donaumetropole. Die Quellen des Gellértberges liefern das gesundheitsfördernde Wasser in das Bad, das 1918 eröffnet wurde. Das Bad verfügt insgesamt über drei Außen- und zehn Innenbecken.

Das Wasser hat dabei je nach Becken eine Temperatur zwischen 26 und 38 Grad. Bei gutem Wetter wird das Dach des inneren Hauptbeckens geöffnet und Besucher können unter freiem Himmel relaxen. Das Bad verfügt des Weiteren über getrennte Thermal- und Dampfbäder für Männer und Frauen. Außerdem bietet es für Urlauber ein vielfältiges Angebot an therapeutischen Maßnahmen an, wie zum Beispiel Massagen und Schlammbehandlungen.

Rudas-Bad: Entspannen wie in alten Zeiten

Das Rudas- Bad wurde bereits 1550 als Thermalbad eröffnet und ist seitdem mehrfach umgebaut und erweitert worden. Dennoch befinden sich einige Bereich des Bads noch im alten Originalzustand, wie zum Beispiel das Thermalbad. Es gehört somit zu den ältesten von Türken erbaute Bad in der ungarischen Hauptstadt. Traditionell war es nur den Männern vorbehalten das Bad zu besuchen. Dabei galt es als Treffpunkt für Politiker und Journalisten. Heutzutage ist es montags, mittwochs, donnerstags und freitags für die männlichen, dienstags für die weiblichen Besucher geöffnet. Am Wochenende können beide Geschlechter das Bad besuchen.

Széchenyi-Bad: Im Heilwasser baden

Der heimliche gesellschaftliche Mittelpunkt Budapests ist das Széchenyi-Bad. Hier treffen sich Menschen aus allen unterschiedlichen Schichten. Politische Debatten, stilvolle Unterhaltungen oder leichter Small Talk – im Dampf des Heilwassers und im Angesicht des bis heute größten Badekomplexes Europas erfahren Urlauber mehr über die Ereignisse des öffentlichen Leben Ungarns als aus den Tageszeitungen.

Durch die gemeinsame Entspannung entstehen interessante Gespräche und eine freundliche Stimmung. Das historische Bad öffnet bereits um sechs Uhr in der Früh und eignet sich damit für einen entspannten Start in den Tag. Gäste erfreuen sich darüber hinaus an der weitläufigen Anlage, die über drei Außen- und zwölf Innenbecken mit unterschiedlichen Temperaturen verfügt.

Ob alleine, als Paar oder mit der ganzen Familie – ein Besuch in einem der historischen Bäder gehört zu jedem Trip dazu. Weitere Infos sowie die genauen Öffnungszeiten erhalten Urlauber unter www.budapestinfo.hu/heilbader.html (pm; Bild: www.budapestinfo.hu)

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