Sonnenverwöhnter Urlaub an der Costa Tropical

Badeurlaub an der Costa Tropical: Auch in der Nachsaison ist es um die 20 Grad warm
Badeurlaub an der Costa Tropical: Auch in der Nachsaison ist es um die 20 Grad warm

Costa Tropical in Spanien: Urlaub machen, wo ganzjährig Ananas, Datteln und Zuckerrohr wachsen. fliegen-sparen.de kennt die besten Spots an der spanischen Sonnenküste.

Die Costa Tropical ist angeblich der wärmste Fleck Festlandspaniens. Das nutzen die Bauern aus und lassen überall Ananas und Avocados wachsen. Dank des angenehmen Klimas erfährt die Costa Tropical auch bei den Touristen Zuspruch, die dem Schmuddelwetter in Mitteleuropa entfliehen wollen.

Eingebettet zwischen den weitaus bekannteren Küstenabschnitten der Costa del Sol und der Costa de Almeria, hat die „tropische Küste“ sich zusehends auf sonnensüchtige deutsche Touristen eingestellt. Besonders in den touristisch geprägten Orten Almunécar, La Rabita, Castell de Ferro oder Motril findet sich eine entsprechende Infrastruktur, die über eine große Auswahl an Hotels oder Restaurants verfügt.

Die Costa Tropical hat zwar keine Strände, die für sich genommen eine Reise wert wären. Mitunter sind sie grobsandig oder kieselig, dennoch sind einige Playas wunderbar für einen Strandurlaub geeignet. Einer der schönsten Strände ist die Playa Granada bei Motril, ein etwa zweieinhalb Kilometer langer und 20 Meter breiter Sandstrand.

Am zweiten Strand in Motril, der Playa de Poniente, können zwar diverse Wassersportarten ausgeübt werden, dafür ist die Playa Granada viel ruhiger. Strandurlauber kommen aber nicht nur in Motril auf ihre Kosten. Allein an der 20 Kilometer langen Küste rund um Almunécar liegen knapp 30 Strände, die es zu entdecken gilt.

Costa Tropical: Wo Blaue Flaggen wehen

Sogar Strände, die mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurden, finden sich an der Costa Tropical. Das sind die Playa Carchuna (Motril) und die Playa Calahonda (Castell de Ferro/Carchuna). Letztere hat sogar einen feinen Sandstrand. Dreh- und Angelpunkt an der Küste ist das Städtchen Almunécar.

Während in der Hauptsaison das Städtchen zu vollem Leben erwacht, wirkt es in der Nebensaison eher verschlafen. Über die Jahre hinweg ist Almunécar zum wichtigsten Touristenzentrum in der Provinz geworden. Kein Wunder, ist die Lage Almunécars doch einfach genial: Nur rund 75 Kilometer ist Granada entfernt und ungefähr 100 Kilometer sind es nach Malaga und zum Flughafen.

Touristen, die nicht planen, einen Pauschalurlaub ab Deutschland zu buchen, haben zudem die Wahl, eine der kleineren Herbergen, Pensionen und Gästehäuser mit viel Charme zu buchen. Tipp: Ausführliche Listen über Gästehäuser finden sich zum Beispiel auf der Internetseite der Stadt Almunécar.

Ebenfalls sehr beliebt ist das Anmieten eines Ferienhauses. Davon gibt es auch an der Costa Tropical eine ständig steigende Auswahl. Ob ein Apartment mit Meerblick oder ein Landhaus für 12 Personen, nahezu alles ist auf Zeit zu haben. Einen guten Überblick über Ferienwohnungen und Villen bietet die Internetseite Flugfrosch (www.flugfrosch.de).

Ausflüge in die Sierra Nevada und nach Granada

Als Ausflugsziele bieten sich die Sierra Nevada oder Granada an. Granada lässt sich bequem per Tagesausflug mit dem Mietwagen erkunden. Schon nach kurzer Fahrt schlendert man durch die Palastanlagen der Alhambra oder lässt sich mittags durch die Gassen des Altstadtviertels Albaicin treiben.

Individualreisende sollten sich bei ihrer Urlaubsplanung genau überlegen, ob der Granada-Abstecher nicht besser gleich als Zwei-Tagestrip organisiert wird. Dann könnte nämlich im sehenswerten und einmaligen Parador de Granada genächtigt werden, der in einem Kloster aus dem 15. Jahrhundert untergebracht wurde. Der Clou: Der Parador liegt in den Gärten der Alhambra. Einen Abstecher in den Parque Natural de Sierra Nevada ist ebenfalls beeindruckend. Die Sierra Nevada ist immerhin Spaniens größter Gebirgszug, in dem im Winter sogar Ski gefahren werden kann. (Text: Dominik Peter – 2/2013, Bild: Robinson Club)

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