Nord-Griechenland: Olympische Riviera

Olympische Riviera: Der Strand bei Paralia ist rund 3 km lang und bietet feinen Sand sowie azurblaues Wasser
Olympische Riviera: Der Strand bei Paralia ist rund 3 km lang und bietet feinen Sand sowie azurblaues Wasser

An der olympischen Riviera kommen Sonnenanbeter, Wanderer und Kulturfreunde gleichermaßen auf ihre Kosten. Lange Sandstrände oder die zahlreichen Überreste des makedonischen Reiches bieten die Kulisse für erholsame Urlaubstage – fliegen-sparen.de unterwegs in Nord-Griechenland.

Man könnte meinen, das Flugzeug hätte einen im falschen Landstrich abgesetzt. Die leicht gewellte Landschaft mit ihren grünen Wiesen, goldbraunen Weizenfeldern und den silbriggrünen Olivenhainen erinnert eher an die Toskana als an Griechenland.

Die Fahrt vom Flughafen ins circa 45 Minuten entfernte Örtchen Sevasti in der Provinz Piera macht Lust auf mehr und wir werden nicht enttäuscht. Im Hotel Villa Sevasti, das auf einem Hügel thront, angekommen, verschlägt es einem erstmal den Atem. Von der Restaurantterrasse – und auch von den liebevoll eingerichteten Zimmern – bietet sich ein grandioser Ausblick.

Griechische Gastfreundlichkeit genießen

Auf diesem herrlichen Fleckchen Erde hat sich die Familie Chalkidis ihren ganz persönlichen Traum erfüllt: ein kleines, gastfreundliches 4-Sterne Hotel. Die „Villa Sevasti“ ist kein unpersönlicher Bettenbunker, sondern ein sehr persönlich geführtes Hotel, das gerade einmal über zehn Zimmer und Suiten verfügt. Das sichert jedem Gast soviel Aufmerksamkeit wie er möchte.

Für das Wohl sorgt nicht nur die Familie Chalkidis, sondern auch einige ausnehmend herzliche Angestellte. Sprachprobleme gibt es keine. Geradezu ideal liegt das Hotel, wenn man abends Ruhe sucht. Wer tagsüber an den Strand will und keinen eigenen Mietwagen hat, wird auf Wunsch per Shuttle-Bus an den Strand gefahren. Doch die Villa Sevasti-Gäste müssen sich nicht an einen Fahrplan halten. Abfahrtzeiten werden morgens mit den Gästen besprochen.

Paralia: Badestrände mit feinem Sand

Nicht weit vom Hotel entfernt liegt der Ferienort Paralia. Der feinsandige Strand ist dreieinhalb Kilometer lang und rund 40 Meter breit und wegen seiner hervorragenden Wasserqualität mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Das Örtchen Paralia, das entlang des Strandes entstanden ist, ist ein klassisches Urlaubs- und Ferienzentrum geworden.

Im Mittelpunkt steht die Hauptstraße, die parallel zum Strand verläuft. Hier finden sich kleinere Hotels,Tavernen, Souvenirläden und auch alles weitere, was Urlauber benötigen. Wer etwas Abwechslung sucht, kann auch andere kleine Gemeinden entlang der Küste erkunden. Wie zum Beispiel Methóni oder Makrigíalos. Beides sind Fischerdörfer, die bisher nur von wenigen Touristen besucht wurden.

Makedonien: Ausflüge mit historischem Ausblick

Was wäre ein Urlaub in Makedonien ohne nicht auch an einigen Tagen den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Region einen Besuch abzustatten? Einen bleibenden Eindruck hinterließ vor allem der Besuch des Örtchens Vergina, wo sich eine der interessantesten Ausgrabungsstätten befindet. Einst lag hier wohl die Hauptstadt des Königreiches Makedonien und die Begräbnisstätte der makedonischen Könige.

Heute kann man einige der Königsgräber besichtigen, so zum Beispiel das Grab von Philipp II, dem Vater von Alexander dem Großen, mitsamt seinen umfangreichen Grabbeigaben. Von Grabestiefe hinauf in luftige Höh´ geht es bei einem Besuch der beeindruckenden Klöster der Gegend. Von besonderer Bedeutung sind vor allem die Metéora-Klöster (wozu über 20 Klöster zählen). Sie wurden nicht nur in einer atemberaubenden Berglandschaft errichtet, sondern thronen auf Berg- und Felsspitzen, die einen grandiosen Panoramaausblick ermöglichen. (Text & Bild: Dominik Peter)

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