Ecuador: An der Küste Esmeraldas

An den Stränden von Esmeraldas genießen Urlauber das Meer und die frische Luft. Surfer finden gute Spots mit tollen Wellen
An den Stränden von Esmeraldas genießen Urlauber das Meer und die frische Luft. Surfer finden gute Spots mit tollen Wellen
Ecuador bietet viel Kultur, eine abwechslungsreiche Landschaft und schöne Küsten. Eine dieser Küstenlinien liegt in der Provinz Esmeraldas. Mit fliegen-sparen.de die herrliche, naturbelassene Provinz mit ihrer herzlichen, vorwiegend afro-ecuadorianischen Bevölkerung, entdecken.

Die nördliche, an Kolumbien grenzende “grüne Provinz“ Esmeraldas in Ecuador ist besonders wegen einer reizvollen Küstenlandschaft eine Reise wert. Während auf der einen Seite das Meer durch die Sonne glänzt, reihen sich auf dem Festland Holzhäuser mit Strohdächern aneinander. Durch die Nähe zum Meer sind Garnelen und Krabben Hauptprodukte der Provinz. Während einer Reise durch Esmeraldas sollten Urlauber unbedingt die einheimische Küche und Gerichte wie „tapaos“ und „encocaos“ probieren. Wichtigste Zutaten in der regionalen Küche sind zudem Kokosnüsse, Bananen und Kochbananen.

Esmeraldas: Estero de Plátano & Mompiche

In etwa zwei Stunden Autofahrt von der Stadt Esmeraldas entfernt befindet sich der Strandabschnitt Estero de Plátano. In früheren Zeiten wurden in dieser fruchtbaren Ebene Kochbananen angebaut. Heute genießen Einheimische wie auch Ecuador-Reisende in der Bucht den feinen Sandstrand, der vom malerischen Hinterland eingerahmt ist. Besonders geeignet ist der Strand für Wassersportler wie Kitesurfer, Wasserskifahrer oder Windsurfer.

Mompiche befindet sich im äußersten Süden der Provinz. Diese Bucht zieht vor allem Surfer, egal ob Anfänger oder Profis, an. Die Wellen werden zwischen einem und vier Meter hoch. Der Ort Mompiche ist ein charmantes Dorf, das vor allem in der Hochsaison (Juli-Dezember) von Touristen besucht wird.

Meerestiere an der Küste Esmeraldas

Estero de Plátano ist Teil des Marine-Reservats Galera San Francisco, einer sehr vielfältigen Küstenlandschaft an der fünf Arten von Meeresschildkröten und mindestens zwanzig Arten von Meeressäugern zu finden sind; darunter Buckel- und Pilotwale, gefleckte Delfine, Pottwale, Walhaie sowie Lebewesen, die derzeit noch erforscht werden. Außerdem gibt es hier zwei Arten schwarzer Korallen, die vom Aussterben bedroht sind: die Antipathes Panamensis und die A. Galapagensis. Sobald die Flut nachlässt, können auf den freigelegten Felsen Flusskrebse, Kurzschwanzkrebse, Seeigel, Seegurken und andere wirbellose Meeresbewohner beobachtet werden. Von Juni bis September bedarf es keiner großen Anstrengung, um vom Boot oder Kanu aus Buckelwale zu beobachten. Sie kommen zum Paaren vom Süden her an die ecuadorianische Küste. Bei Walbeobachtungstouren können die Meeresriesen hautnah und vom Meer aus beobachtet werden. Die Touren dauern meist einen halben Tag und kosten ab 20 US-Dollar (ca. 15 Euro).

Ausflug in den Urwald: „Siete Cascadas“

Die Flüsse, die in dieser Region ins Meer münden, bieten für diejenigen eine wunderbare Alternative, die es bevorzugen in Süßwasser zu baden. Tipp: Ausflug in den nahe gelegenen Urwald mit tollen Wasserfällen und einer dichten Vegetation. Das Naturschutzgebiet „Siete Cascadas“ [Sieben Wasserfälle] liegt an der Grenze zu Imbabura und Carchi. Der Wald erstreckt sich über 207 Hektar und wird in Nebelwald und Regenwald unterteilt. Die beiden Flüsse Chuchuví und Mira durchziehen das Gebiet. Entlang der Ufer haben sich Naturpools gebildet, die den Reisenden eine schöne Abkühlung bieten. Ein Wasserfall ist beispielsweise der Dos Cuevas (Zwei Höhlen), der von rund 30 Meter hohen Bäumen umrahmt ist. Rund vier Stunden dauert es, um den Regenwald mit seinen sieben Wasserfällen zu Fuss zu erkunden.

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