Nevada: Im Land der Cowboys & Indianer

Eldorado für Wanderfreunde: Der Lake Tahoe ist die zentrale Region des Indianerstammes der Washoe
Eldorado für Wanderfreunde: Der Lake Tahoe ist die zentrale Region des Indianerstammes der Washoe
Seit 150 Jahren ist Nevada der 36. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Eine Tour durch einige Regionen Nevadas zeigt einen facettenreichen und geschichtsträchtigen US-Staat. Mit fliegen-sparen.de das Land der Cowboys und Indianer entdecken…

Nevada: Das Land der Cowboys

Im Norden Nevadas herrscht noch unverfälschte Wild-West-Romantik. Das Northern Territory trägt auch den Namen Cowboy Country. Cowboyhut, Boots und Jeans ist hier die überwiegend getragene Kleidung. Die Geschichte der frühen Farmer können Urlauber in vielen touristischen Angeboten erleben:

Ein Highlight ist das jährlich stattfindende National Cowboy Poetry Gathering im Western Folklife Center in der historischen Stadt Elko. Mehr über die Geschichte der Pioniere und Naturgeschichte der Region erfahren Interessierte im Northeastern Nevada Museum.

Ruby Mountains: Südöstlich von Elko erheben sich die Ruby Mountains, die sogenannten „Amerikanischen Alpen“. Die Landschaft kann zu Fuß erkundet werden. Tipp: Pferdefreunde sollten die Gegend auf dem Pferderücken erkunden. Einige Ranches rund um die Städte Elko, Wells und Deeth bieten geführte Ausritte in die Jarbidge Wilderness mit ihren eindrucksvollen Bergen und kristallklaren Seen an.

West Wendover: Die Stadt an der Grenze zu Utah begrüßt seine Besucher mit Wendover Will, einer 15 Meter hohen Cowboystatue. West Wendover ist wohlhabend und wird geprägt durch fünf große Casino-Hotels: das Peppermill, das Montego Bay, das Rainbow, das Red Garter und das Nugget.

Nevada: Das Land der Indianer

Ganz Nevada ist bekannt als Indian Territory. Indigene amerikanische Völker leben bereits seit tausenden Jahren in den Tälern, Wüsten und Bergen des Landes. Es gibt drei bekannte Stämme in Nevada: die Washoe, die Paiute und die Western Shoshone. Sie leben in 26 Kolonien und Reservaten, verteilt über den gesamten Bundesstaat.

Dort versuchen die Einheimischen ihre traditionellen Werte und Rituale sowie ihren Spiritualismus mit den Einflüssen der Moderne zu vereinbaren. Bei den traditionellen Powwows, zu denen auch Nicht-Einheimische willkommen sind, wird die Kultur der verschiedenen Stämme gefeiert und Freundschaften werden mit Gesängen und Tänzen gepflegt.

Lake Tahoe: Das Zentrum der Washoe liegt am Lake Tahoe. Früher zog es die Washoe bei warmen Temperaturen zum Fischen an den See, während sie sich in den Wintermonaten in die Täler zurückzogen. Heute betreiben die Washoe das Lake Tahoe’s Meeks Bay Resort mit weißen Sandstränden, Wassersportaktivitäten und Touren in die Wüste.

Tipp: Tallac Historic Site – An der Südküste des Lake Tahoe, den Highway 89 entlang und vorbei am Camp Richardson, befindet sich dieses Zentrum für zeitgenössische Indianerkunst, Musik, Film, Fotografie, Flechtkunst und Storytelling.

Loneliest Road in Nevada: Entlang des Pony Express

Durch das nördliche Zentrum Nevadas, unterhalb des Cowboy Countrys, verläuft der Highway 50. Er folgt der Route des legendären Pony Express, der ehemals schnellsten Postverbindung in Nordamerika.

Auf dieser Strecke transportierten Reiterstaffeln ehemals die Post. Die U.S. 50 gilt als „Loneliest Road in America“. Doch abseits des Highways gibt es jede Menge zu erleben.

Fallon: Hier stehen die Ruinen des ehemaligen Militärstützpunktes Fort Churchill aus dem Jahre 1860. Ein ungewöhnliches Naturschauspiel bieten Tausende von Wandervögeln, die auf ihrer Reise im Stillwater Wildlife Refuge zusammenkommen.

Sand Mountain: So nennt sich eine riesige Sanddüne nahe Fallon. Sie ist Anziehungspunkt für Wanderer, Dune Buggies und Sandboarder. In Camps oder in Trailern können Besucher sogar direkt an der Düne übernachten.

Austin & Eureka: Die Kleinstadt Austin ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen, viertgrößten Stadt des Staates Texas. Dieses Austin liegt etwa 19 Kilometer entfernt von der geografischen Mitte des Bundesstaates Nevada. Einst wurde Austin als Goldgräberstadt gegründet und hat sich bis heute den Charme einer alten Westernstadt bewahrt.

In Eureka können Besucher zahlreiche historische, in altem Stil restaurierte Gebäude erkunden. Darunter ein etwa 1879 erbauter Gerichtssaal. Tipp: Im Eureka Opera House finden heute noch vor alter Kulisse Konzerte statt.

Nevada Silver Trails: Goldgräber & Geisterstädte

Die Nevada Silver Trails führen entlang des Highway 93. In dieser Gegend findet sich die größte Vielfalt an Tieren und Pflanzen in den Vereinigten Staaten. Auf diesen Pfaden erkundeten einst Pioniere und Goldgräber das Land. Als hier im 19. Jahrhundert die ersten Silbervorkommen entdeckt wurden, folgten unzählige Glücksritter dem Ruf des glänzenden Metalls.

Bis heute sind die Überbleibsel dieser aufregenden Zeit erhalten – unzählige Geisterstädte zeugen von Nevadas Verganhenheit als Silver State, darunter Rhyolite, Beatty und Tonopah.

Pahranagat National Wildlife Refuge: Nur zwei Stunden nordöstlich von Las Vegas befindet sich das Pahranagat National Wildlife Artenschutzgebiet. Eine reiche Tierwelt mit verschiedenen Arten von Wasservögeln erwartet den Besucher. Neben der Wildtierbeobachtung erholen sich Urlauber beim Camping, Fischen oder Picknicken in der Natur.

Caliente: Der Ort verdankt seinen Namen heißen Quellen, die hier entspringen. In der Nähe liegt Pioche, die „tödlichste Stadt des alten Westens“. 1860 wurde Pioche wegen reicher Goldvorkommen gegründet. Ihren Goldbesitz sollen die Bewohner mit der Schrotflinte verteidigt haben. Für Fremde war die Stadt kaum betretbar. Heute ist Pioche ein pittoresker und friedvoller Ort.

Las Vegas Territory: Abseits des Glückspiels

Überragende Berggipfel, atemberaubendes Panorama und wilde, rauschende Flüsse sind nicht die Bilder, die man im ersten Moment in Verbindung mit Las Vegas bringt. Dabei hat die Landschaft rund um Amerikas bunteste Entertainment-Stadt all das zu bieten.

Red Rock Canyon: Unweit von Las Vegas zeigt sich eine natürliche Landschaft. 27 Kilometer westlich von Las Vegas liegt der Red Rock Canyon. Er ging aus einem 400 Millionen Jahre alten Meeresbett hervor und verdankt seinen Namen roten Kalkgestein-Formationen. Der Red Rock Canyon ist ein Naturschutzgebiet und lockt vor allem Kletterer und Wanderer.

Hoover Dam: Ein Besuch der Talsperre ist im Las Vegas Territory unverzichtbar. Der Hoover Dam galt schon bei seiner Errichtung 1930 als Wunderwerk der Technik. Er staut den Colorado River zum Lake Mead auf – dem größten Stausee der USA.

Mount Charleston: Weniger als eine Stunde nördlich von Las Vegas erobern Wintersportler die Pisten des Mount Charleston. Im Sommer bieten sich Ausflüge in die alpinen Wälder für ausgedehnte Wandertouren und zum Camping an. Weitere Informationen zu Nevada sind unter www.travelnevada.de oder auf www.travelnevada.com erhältlich. (pm – Bild: Nevada Commission on Tourism)

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