Irland: Wälder und Seen im Killarney National Park

Den Killarney National Park in Irland erkunden
Den Killarney National Park in Irland erkunden

Im Südwesten Irlands liegt der Killarney National Park. Das über 100 km² große Areal ist berühmt für seine Seen und die ältesten Eichenwälder Irlands. Ich berichte über das UNESCO Biosphärenreservat.

Für Besucher werden Touren mit Pferdekutschen angeboten, doch ich empfehle festes Schuhwerk anzuziehen und die Landschaft auf den zahlreichen Pfaden selbst zu erkunden. Da der Park direkt neben der Touristenstadt Killarney liegt, kann man von dort zu Fuß starten. Von der Mission Road biegt man ab in den Park und läuft am „River Deenagh“ entlang. Wer Glück hat kann Irlands einzige wilde Rothirschpopulation dabei beobachten, wie diese ihren Durst im Bach stillt. Schließlich erreicht man „Lough Leane“, den größten See des Parks. An seinem Ufer lässt es sich herrlich Pause machen. Die grünen Inseln und Berge im Hintergrund spiegeln sich in der glatten Oberfläche des Sees und bilden so einen Anblick, der an die Herr der Ringe Filme erinnert. Hier kann man die Szenerie und die Ruhe genießen, und Steine über den See titschen lassen. Im Lough Leane liegt „Innisfallen Island“ mit der Abtei „Innisfallen Abbey“, ein im 7. Jahrhundert gegründetes Kloster. Am Ostufer des Sees steht Ross Castle,  eine typische Burg aus dem Mittelalter und ein beliebtes Ausflugsziel.

Den Tag lässt man am besten in O‘Connors Traditional Irish Pub an der High Street 7 in Killarney. Dieser ist eine angenehme Abwechslung zur sonstigen, sehr touristischen Stadt. Hier kann man bei Guinness, Smithwhick‘s oder Whiskey mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Oder man lauscht der Live-Musik, die hier regelmäßig geboten wird.

Text: Martin Stöckmann
Fotocredit: Tourism Ireland Imagery

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