Nicaragua: Reitausflug auf dem Vulkankrater

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In Nicaragua findet man noch wilde Ursprünglichkeit und unberührte Natur, dichte Dschungel und riesige Vulkane. Unsere Autorin war mit einer Tour zu Pferd auf dem Krater des Vulkans Cosigüina:

Der Weg, der hoch auf den Vulkan Cosigüina führt, ist verschwunden. Alles ist zugewachsen, also hilft nur Gewalt: Mit voller Wucht hackt Martin Schneisen ins grüne Gewirr, schwingt die Machete mit der Rechten, während er mit der Linken sein Pferd lenkt. Mühsam arbeitet sich der junge Guide durch das Dickicht, das er zum Glück gut kennt. Hier hält er dunkelrote Lianen wie eine Gardine hoch, dort warnt er vor Blättern, die auf der Haut Ausschläge verursachen, schließlich weist er auf weiße Schlangenhäute, die sich über einen Baumstumpf ringeln.

Die Besucher schaukeln auf ihren Pferden hinterher, weichen den seidenweichen Farnen aus, deren perfekt geformter Flaum messerscharfe gelb-rote Stacheln verbirgt, und warten ergeben, wenn Martin wieder für eine Weile im Urwald verschwindet, um die Route zu erkunden.

Als die Reiter endlich aus der feuchten Blätter-Unterwelt ans Licht auftauchen, bleibt ihnen fast das Herz stehen. Vor ihren Fußspitzen klafft ein riesiger Krater. Tief unten liegt ein spiegelglatter grüner See.

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Text: Jürgen Zupancic
Bildquelle: fotolia (Marco Desscouleurs, Lucas Hlavac)

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