Luang Prabang: Aufstieg zum Tempelberg Phou Si

Tempelberg Phou Si; Bild: depositphotos
Tempelberg Phou Si; Bild: depositphotos

Die Stadt Luang Prabang in Laos ist ganz anders, als das überfüllte und schnelllebige Bangkok. Unser Clever reisen!-Autor Thilo Scheu war in Luang Prabang unterwegs und hat den Tempelberg Phou Si erklommen.

Von Bangkok kommend begrüßt uns das kleine laotische Städtchen Luang Prabang mit Ruhe, Gelassenheit und dem Charme vergangener Zeiten. Schnell vergessen sind verstopfte Straßen und schlechte Luft der thailändischen Millionenmetropole. Wir atmen tief ein, der Morgen ist noch jung und frisch, die dahin wabernden Nebelschwaden über dem Nam Khan Fluss lösen sich gerade in Wohlgefallen auf. Wir fühlen uns angekommen. Mit einem überschaubaren Abenteuer beginnt der Tag für uns in Luang Prabang, dem religiösen und kulturellen Zentrum des sozialistischen Binnenstaates.

Zu Fuß geht es über die pittoreske „Old Bridge“, die für Autos und Tuk-Tuks gesperrt ist, Richtung Innenstadt. Fußgänger genießen auf dieser, ihren Namen alle Ehre machenden, Brückenkonstruktion den Komfort einer eigenen „Spur“, die zwar einen herrlichen Blick auf Fluss und Landschaft freigibt, aber auch aufgrund des hölzernen Gehweges beim ersten Begehen ein etwas flaues Gefühl in der Magengegend erzeugt. Beim zweiten Mal sind wir genauso entspannt wie die Schulkinder, die lachend und schwatzend jeden Tag auf diese Weise das andere Ufer sicher erreichen.

Das Ziel erhebt sich unübersehbar in der Mitte der Stadt und erreicht die stattliche Höhe von rund 140 Metern: Der heilige Tempelberg Phou Si. Doch bis zum Gipfel mit seinem
gleichnamigen Bergtempel müssen über 300 Stufen überwunden werden. Ein Ausflugsziel eher für den Vormittag oder Abend, wenn die laotische Sonne mit reduzierter Intensität das Touristenhaupt bescheint und die Hitze erträglicher ist. Der wunderschöne Pfad führt von der Sisavangvong Straße hinauf durch tropisches Grün, vorbei an Blumen verkaufenden Händlerinnen und belohnt am Ende mit einem atemberaubenden Blick über die Landschaft mit der zwischen Mekong und Nam Khan liegenden, von der UNESCO zum Weltkulturerbe geadelten Altstadt.

Text: Jürgen Zupancic
Bildquelle: depositphotos

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