Neuer Glanz für Holstein – Die Ostseeküste erfindet sich neu

Gitarren klingen leise durch die Nacht. Paare tanzen barfuß im feinen, weißen Sand der „Beach Lounge“ von Scharbeutz. Im „Café Wichtig“ gleich dahinter wird die zweite Runde Daiquiri und Caipirinha serviert. Nein, wir sind nicht auf einer Karibik-Insel, sondern an der holsteinischen Ostseeküste. Es ist eine der lauen Nächte, die es an der Lübecker Bucht zwischen Mai und Oktober gibt.

Rund 6,5 Kilometer lang ist die neue Promenade von Timmendorfer Strand bis Sierksdorf. In der Mitte liegt Scharbeutz. Noch vor zehn Jahren wirkten die Bürgersteige des Ferienortes spätestens ab 22 Uhr wie hoch geklappt, selbst in der Hauptsaison zwischen Juni und August. Scharbeutz hatte den wenig schmeichelhaften Beinamen „Geisterstadt an der Lübecker Bucht“.

Jetzt leuchten bis lange nach Mitternacht bunte Lichter entlang der Uferpromenade. Lachen und Musik sind aus den Bars und Strandclubs zu hören. Das erste Fünf-Sterne-Hotel ist eröffnet. Das einst biedere Seebad hat sich zum schicken Urlaubsziel gewandelt. All das hat einiges gekostet.

Mehr als 260 Millionen Euro wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen Travemünde im Süden und Glücksburg im Norden in neue Strandpromenaden, Seebrücken, Ferienanlagen, Hallen- und Badeoasen, Hotels, Parks und Dünenmeilen investiert.

Text: Wolfgang Polte
Bildrechte: Schleswig Holstein Tourismus, W. Polte

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