Olympic Peninsula – Eine Laune der Natur

Olympic Peninsula – Eine Laune der Natur
Olympic Peninsula – Eine Laune der Natur
Manche Ratschläge sollte man unbedingt befolgen. Etwa den, entlang der US-Pazifikküste stets in Richtung Süden zu fahren. Das ist die Seeseite, man sieht mehr und braucht keine Fahrbahn zu überqueren, um an einer Parkbucht über dem Meer zu halten. Ganz gleich, ob Highway 101, Route WA 109 (Washington State) oder die kalifornische No. 1, links sind die Berge, rechts der Pazifik. Perfekt!

Es gibt da nur eine Ausnahme. Auf der 101 geht es erst mal 120 Kilometer nach Norden. Aber auch da fährt man oberhalb des Wassers. Das ist hier der Hood-Canal, ein Nebenarm des „Puget Sounds“ des langen und breiten Fjords vor Seattle. Nummer 101 umrundet Olympic Peninsula hufeisenförmig und öffnet den Weg in einen kaum bekannten Teil der USA. Für Clever reisen! war ich 4 Tage in Olympic Peninsula unterwegs und habe Tagesberichte verfasst:

Tag 1: Stippvisite in Olympia
Eine Olympic Peninsula Rundreise beginnt man am besten am Südende des Puget Sounds am Beginn von No. 101 in der Stadt Olympia. Sie ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung der Olympic Halbinsel. Das ist keine kleine Landzunge, sondern ein ziemlich großes Gebiet, etwa genau so groß wie das deutsche Saarland. Für Olympia plant man – mindestens – einen halben Tag Zeit ein. Es lohnt sich.

Olympia ist mit seinen 50tausend Einwohnern – so viele wie etwa in Gummersbach oder Cuxhaven – für amerikanische Verhältnisse eine Kleinstadt, aber Olympia ist die stolze Hauptstadt des US-Staates Washington. „Man muss unseren Regierungsbezirk mit Park direkt am Sund auf jeden Fall besuchen.“ Das empfiehlt Kyla Cavanagh. Sie ist die Touristikmanagerin der Stadt. „Besucht unser Capitol und davor noch den Farmers Market“. Hier kaufen die Leute von Olympia Bio-Obst und –Gemüse aus der Umgebung ein und Fisch frisch aus dem Pazifik.

„Man kann da auch frühstücken, es gibt sogar ‚German Bratwurst‘. Die Regierungsbauten hier seien besonders beeindruckend, betont Kyla. „Schon der Park vor unserem State Capitol direkt am Wasser ist einzigartig – er wurde 1928 angelegt, die besten Landschaftsarchitekten der USA haben hier gearbeitet – und das Parlamentsgebäude, das Capitol, ist 87 Meter hoch und übertrifft damit alle Back- und Sandstein-Kuppelbauten in Nordamerika“.

Doch spätestens mittags sollte man sich diese Attraktionen angesehen haben, um noch rechtzeitig am Nachmittag die nächste Station an der 101 zu erreichen.

Text: Armin E. Möller

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