Berlin: Fünf Museen auf einen Streich

Museen in Berlin
Museen in Berlin
Kultur und Museen gibt es reichlich in der deutschen Metropole. Auf der Museumsinsel finden Interessierte gleich fünf bedeutende Kunstmuseen mit verschiedenen Sammlungen, jeweils nur einen Katzensprung voneinander entfernt. Die zwischen 1830 und 1930 entstandene Museumslandschaft gehört zu den meistbesuchten Attraktionen Berlins und gilt heute als einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Jedes Museum ist einzigartig.

Das Pergamonmuseum wird zwar längerfristigumgebaut, die Sammlung islamischer Kunst ist aber sehenswert. Im Zuge dieser Sanierung ist der Saal mit dem Pergamonaltar bis 2019 geschlossen. Das Ischtar- Tor, die Prozessionsstraße, das Markttor von Milet sowie das Museum für Islamische Kunst lohnen sich auf jeden Fall.

Bode-Museum: Es beherbergt frisch renoviert eine umfangreiche Skulpturensammlung sowie Schätze des Museums für Byzantinische Kunst und des Münzkabinetts. Tipp: Im Sommer und an schönen Tagen ist das gegenüberliegende Ufer wegen seines tollen Blicks auf die nördliche Spitze der Museumsinsel ein beliebter Treffpunkt der Berliner.

Neues Museum: 1841 von Friedrich August Stüler mit Dampfkraft und industriell gefertigten Trägerkonstruktionen sensationell gebaut. Im Krieg stark zerstört, blieb das Museum bis 1999 eine Ruine. Gut zehn Jahre dauerten der anschließende Wiederaufbau und die Sanierung durch den bekannten Architekten David Chipperfield.

Hier sind Objekte des Ägyptischen Museums, der Papyrussammlung, des Museums für Vor- und Frühgeschichte ausgestellt. Das Prunkstück im Neuen Museum ist der weltbekannte Kopf der Nofretete. Aber Achtung: strenges Fotoverbot – nur Bewundern!

Alte Nationalgalerie: Bauvorbild für den Architekten Friedrich August Stüler war die Akropolis von Athen. Wie ein antiker Tempel erhebt sich die Alte Nationalgalerie mit ihrer Treppenanlage über die Museumsinsel. Das zwischen 1867 und 1876 erbaute Gebäude zeigt Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne. Zu den Höhepunkten der Bildergalerie gehört Adolph von Menzels berühmtes Werk „Das Balkonzimmer“.

Altes Museum: Das klassizistische Gebäude mit Rotunde, Kuppel und Säulenportal war 1830 das erste öffentliche Museum in Preußen und wurde vom Baumeister Karl Friedrich Schinkel entworfen. Sehenswert ist die ständige Ausstellung „Neue Antike im Alten Museum“ (Antikensammlung mit Gold-Schatzkammer) mit antiker Kunst und Skulpturen der Griechen und Römer. Absoluter Hingucker im Sternensaal ist der „Berliner Goldhut“. (Bild: depositphotos)

Text: Jürgen Zupancic

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