USA bezahlbar: Urlaub mit Sparmöglichkeiten

San Francisco ist ein beliebtes, aber eher teures Reiseziel
San Francisco ist ein beliebtes, aber eher teures Reiseziel. Doch es gibt Alternativen.

Mit den Blättern fallen in Amerika die Preise. Jetzt locken Hotels, Motels und die übrige US-Touristikbranche mit Sonderangeboten. Trotz stärkerem Dollar bleiben die USA bezahlbar. Fliegen-sparen gibt Spartipps.

Hausaufgaben sind Pflicht: Dann klappt es mit der Amerika-Tour für die schmale Reisekasse. Zuerst einmal muss auf den Reisetermin geachtet werden: Ab Ende Oktober gelten niedrigere Preise für USA-Flüge, die kurz vor Weihnachten dann wieder heraufgesetzt werden. Erst nach dem Fest gibt es dann wieder Spartarife. Beim Flug kommt es zudem oft auf den Tag an.

Flugpreise können von einem auf den anderen Tag um 100 Euro in die Höhe schießen, um danach wieder zu fallen. Deshalb sollten immer mehrere Tagespreise abgefragt werden. Die Flieger kennen alle Ferien- und Feiertagskalender beiderseits der Flugstrecke. Wenn alle fliegen wollen, wird es teu(r)er. Alles in allem blieben die Flugpreise für Amerikaurlauber in Euro gerechnet aber relativ konstant.

Preislotto

Wer den Superpreis sucht, muss genaue Preisvorstellungen haben. Es beginnt mit dem Reisetermin. Der Flugpreis variiert für ein und dasselbe Ziel von Airline zu Airline und – oft – auch von Tag zu Tag. Einfach das zu buchen, was das nächstgelegene Reisebüro vorschlägt, kann teuer werden. Direktflüge kosten manchmal mehr als Flüge etwa über Kopenhagen, London, Paris oder Amsterdam. Auch wer Umwege innerhalb der USA in Kauf nimmt, spart bisweilen – dafür aber ist man länger unterwegs. Rechercheplattformen, wie die verlagseigene Preisvergleichsseite www.discountflieger.de, schaffen Preisklarheit und helfen, sich für die günstigste Airportund Reisetag-Kombination zu entscheiden.

Viele Sehenswürdigkeiten in den Staaten sind von unterschiedlichen Flughäfen aus erreichbar. Wer etwa den Grand-Canyon-Staat Arizona besuchen will hat die Wahl, entweder in Phoenix oder in Las Vegas die Rundreise zu beginnen. Da die US-Spieler-Metropole Las Vegas Ziel vieler Airlines ist, profitiert der deutsche Urlauber vom intensiven Preiswettbewerb auf dieser Strecke.




Discount- und Charterflieger konkurrieren hier mit den internationalen Linienfliegern. Da sind schon mal 100 Euro und mehr pro Fluggast drin: macht für ein Paar 200 Euro. Die Anreise über Las Vegas zahlt sich auch deshalb aus, weil hier die Hotel- und Motel-Preise für die erste Übernachtung nach dem Flug günstig sind. Rund um den Airport zahlt man ab 60 Dollar für das Doppelzimmer.

Oft günstiger als Europa

Die USA sind im Vergleich ein preisgünstiges Reiseland, günstiger als manches europäische Ziel. Mit 72,50 Euro pro Person und Tag kommt man in den kühleren Monaten aus, wenn man zu zweit unterwegs ist und teure Hotels meidet. In diesem Betrag sind die anteiligen Kosten für einen Mietwagen (mittlere Größe 159 Euro/7 Tage – in Deutschland buchen, weil hier günstigere Tarife erhältlich sind als in den Staaten selbst), das Benzin für eine 1.000 Kilometer weite Rundtour (der Liter kostet umgerechnet etwa 90 Euro-Cent) und der Preis für ein Doppelzimmer im Motel enthalten. Hier kostet ein Zimmer mit Bad außerhalb der Großstädte im Durchschnitt 52 Euro, also 26 Euro pro Person. Hinzu kommen manchmal noch die Ausgaben für das Frühstück, es sei denn, man begnügt sich mit einem Stück Süßgebäck und dünnem Kaffee.

Motels können eine günstige Alternative sein
Motels können eine günstige Alternative sein

So etwas ist mancherorts als „Free Breakfast“ im Motel-Preis enthalten. Ansonsten hält man es bei der Verpflegung wie die Amerikaner auch: in den Fastfood- Restaurants wie McDonald‘s, Jack in the Box, Burger King, IHOP, Pizza Hut und so weiter gibt es Discount-Breakfasts mit Rührei und Hash-Browns (Rösti-ähnliche geraspelte Bratkartoffeln US-Art). Das sonst in Restaurants übliche Trinkgeld für die Bedienung von 15 Prozent entfällt bei Selbstbedienung am Tresen oder am Autoschalter auch. Zu den preiswerten Kettenrestaurants zählen etwa Marie Callender, Denny’s oder Wendys. Beliebt sind darüber hinaus kleine familiengeführte Thai-, Vietnam-, China- oder mexikanische Restaurants oder „Bakeries“, die ein gutes Preis/ Leistungsverhältnis bieten.

New York, Los Angeles, Florida und alle „Städte mit Wolkenkratzern“ sind vergleichsweise teure Reiseziele. Das „andere Amerika“ zwischen den Metropolen ist, verglichen mit Europa, ein sehr günstiges Urlaubsland. Entlang der Interstates – das sind die US-Autobahnen konkurrieren die Motel-Ketten untereinander mit Kampfpreisen. Das gilt auch für einige Tankstellen. Die günstigsten Preise findet man im Gewerbegebiet am jeweiligen Ortseingang – meist nahe einer Interstate-Auffahrt. Die Preise können hier pro Gallone (3,8 Liter) bis zu einem Dollar unter denen direkt in den Orten liegen.

Text: Armin E. Möller (CR 4.15/2015)
Bild: Markt Control Archiv, Pixabay

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