Airlines: Das sind die unbekannten Billigmarken

Der Weg zum Billigflug
Der Weg zum Billigflug

Es muss nicht immer Easyjet, Eurowings oder Ryanair sein. Clever reisen! stellt die preiswerten Alternativen vor, die auch ab Deutschland abheben. Mit wertvollen Spartipps.
Schon mal was von Jet2 oder Pobeda gehört? Wenn nicht, ist das wahrlich keine Bildungslücke. Während sich die Großen der Branche – allen voran Easyjet, Ryanair und Eurowings – über einen großen Bekanntheitsgrad erfreuen, gibt es viele weithin unbekannte europäische Billigflieger. Ein Blick auf deren Streckennetze und Ticketpreise kann sich jedoch lohnen, denn nicht nur Easyjet und Co haben sich preiswerte Tickets auf die Fahnen geschrieben.

Bei Blue Air kann von Stuttgart nach Bukarest schon ab 60 Euro und bei Transavia ab München nach Barcelona ab 82 Euro geflogen werden. Derartige Ticketpreise sind keine Seltenheit. Bei Wizzair bekommt man ein Ticket von Dortmund nach Sofia ab 90 Euro und Vueling bietet die Verbindung von Hamburg nach Barcelona ebenfalls ab 90 Euro an. Alle genannten Preise gelten für ein Hin- und Rückflugticket ohne Gepäckaufgabe (zum Zeitpunkt der Artikelrecherche).

Alleine auf die Zugkraft günstiger Preise zu vertrauen, können sich allerdings selbst erfolgreiche Preiswertflieger nicht erlauben. Sie bieten längst Discountclubs oder das Sammeln von Meilen an. Wie es gelungen ist, diese klassischen Instrumente der Kundenbindung auf Anhieb umzusetzen, lässt sich am einfachsten mit einem Blick auf die Eigentumsverhältnisse erklären. Denn einige der hier vorgestellten Low Cost Carrier stehen für das Bemühen der großen europäischen Traditions-Airlines, den etablierten Billigmarken Paroli zu bieten.

Die französische HOP! und Transavia sind Tochtergesellschaften von Air France/KLM, während Iberia Express wiederum eine Tochterfirma von Iberia ist. Und der russische Billigflieger, Pobeda, der sogar ab Memmingen fliegt, gehört zur Aeroflot-Gruppe. Für die Passagiere bietet diese Unternehmensverflechtung einen ganz praktischen Vorteil. Wer bei den Billig-Töchtern der großen Airlines bucht, kann je nach Anbieter Meilen fürs Bonusprogramm sammeln. Etwa bei HOP! und Transavia für das Air France/KLM-Programm Flying Blue. Andere, unabhängige Low Coster, haben sogar gänzlich eigene Bonusprogramme aufgelegt. Dazu zählt beispielsweise Air Arabia.

Text: Dominik Peter
Bild: Depositphotos

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