Städtetrip Budapest: Heilbäder, prächtige Bauten & deftige Küche

Budapest - das Wien des Ostens ist immer einen Trip wert.
Budapest – das Paris des Ostens ist immer einen Trip wert.

Budapest- Die prächtige Hauptstadt Ungarns setzt sich seit 1872 durch die zuvor selbstständigen Städte Buda, Pest und Óbuda zusammen. Heute teilt nur noch der Strom der Donau das bergige Buda von dem flachen Pest. Die Metropole wird durch ihre vorteilhafte Lage gerne als „Paris des Ostens“ bezeichnet. Den Vergleich mit dem charmanten Wien braucht die Stadt an der Donau ebenfalls nicht zu scheuen.

Für Kulturfans

Budapest ist sehr reich an Sehenswürdigkeiten. Einer der ersten Anlaufpunkte ist das größte Gebäude Ungarns, der Budaer Burgpalast. Auf dem gut 1,5 km langen Gelände hat u.a. auch die Nationalgalerie (www.mng.hu), einen Platz. Den wohl schönsten Blick über die Stadt bietet die Fischerbastei. Hoch am Burgberg gelegen ist die Anlage mit Türmen und Arkaden, gebaut im neoromanischen Stil, eine Sehenswürdigkeit für sich.

Ein Symbol Budapests sind ihre Brücken, die beide Donauufer miteinander verbinden. Die prächtige Kettenbrücke war die erste ständige Brücke im ungarischen Abschnitt der Donau. Abends prächtig beleuchtet, lädt diese und die Donau Promenade zu einem ausgedehnten Bummel ein.

Für Genießer

Wer in Budapest unterwegs ist, sollte mögliche Diätpläne lieber schnell vergessen. Hier genießt man deftiges Essen und süße Kalorienbomben nach Herzenslust. Dazu darf ein Glas von Ungarns guten Weinen oder ein pálinka (Obstbrand) nicht fehlen. Die Verkaufsstände der „zentralen Markthalle“ bieten neben einer großen Auswahl an Lebensmitteln auch Kunsthandwerk.

Für Nachtschwärmer

Nachteulen können aus einem großen Angebot vom gemütlichen Biergarten bis zum extravaganten Szenecafé ihr Abendprogramm wählen. Auch Liebhaber der Folklore oder der Klassik kommen auf ihre Kosten.

Fans der klassischen Unterhaltung besuchen z.B. den „Donaupalast“, hier werden Stücke von Brahms oder Strauß gespielt, aber auch Folklore-Auftritte stehen auf dem Programm. Gerade bei gutem Wetter sollte man unbedingt einen Besuch auf der Margareteninsel einplanen. Hier toben an den Wochenenden die Partys. Tagsüber kann man sich in den Grünanlagen erholen.

Für Naturliebhaber

Budapest ist die an Thermalwasser reichste Hauptstadt der Erde. Eines der berühmtesten Heilbäder ist das Gellért-Bad, gebaut im Jugendstil. Ab sechs Uhr morgens kann man hier schwimmen gehen, umrahmt von einer beeindruckenden Architektur.
Das Stadtwäldchen umfasst ein ausgedehntes Naherholungsgebiet auf der Pester Seite der Stadt. Familien finden neben einem Luna-Park auch einen Zoo, die Möglichkeit zum Kanufahren sowie ein Heilbad. Aber auch die ältere Generation kommt angesichts der vielen Denkmäler und Prachtbauten auf ihre Kosten. Zudem schließt der südwestliche Eingang des Parks an den sehenswerten Heldenplatz.

Für Aktive

Wer will, kann in Budapest auch die Wanderschuhe schnüren. Im nordwestlichen Teil der Hauptstadt liegt das Budaer Gebirge. Hilfreich sind die markierten Wanderwege. Wer nicht fit zu Fuß ist, nimmt die Zahnradbahn. Der höchste Berg der Stadt ist der János Berg.
Der Stadtteil Buda wird neben dem Burgberg vom dem 130 m hohen Gellértberg überragt. Neben einer Felsenkapelle bietet der Koloss auch einen tollen Ausblick.

Budapest hätte den Beinamen „Stadt der Höhlen“ verdient. Abgesehen von dem Budaer Burglabyrinth, das in Kriegszeiten als Versteck diente, lassen sich weitere unterirdische Welten besichtigen, wie die Pálvölgyi-Höhle im Budaer Gebirge.

Mit dem Schiff nach Budapest? Wir haben es getestet.

Text: Jürgen Zupancic
Bild: Depositphotos

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