Verpflegung: Bei diesen Airlines zahlen Urlauber drauf

Eine gute Verpflegung kostet immer mehr zusätzlich.
Eine gute Verpflegung kostet immer mehr zusätzlich.

Das Flugzeug ist mehr als nur ein Transportmittel – im Idealfall beginnt das Urlaubserlebnis schon dort. Einige Airlines haben es sich daher zum Ziel gesetzt, ihren Fluggästen auch kulinarisch Höhenflüge zu bereiten. Bei vielen Airlines müssen Reisende allerdings auch auf Langstreckenflügen hungrig bleiben oder verhältnismäßig hohe Preise in Kauf nehmen. Die Reisesuchmaschine KAYAK.de hat zwölf Fluggesellschaften genauer unter die Lupe genommen und geprüft, ob und wie tief Economy-Kunden auf Langstrecken für Getränke und Speisen in die Tasche greifen müssen.

Airlines mit kostenpflichtiger Bordverpflegung

Wer sich weder selbst verpflegen noch für Getränke und Speisen an Bord bezahlen möchte, der sollte bei der Flugbuchung genau hinschauen. Im Basic-Tarif der Economy-Klasse bei Eurowings sind weder Getränke noch Speisen inklusive. Hauptmahlzeiten müssen bis 48 Stunden vor Abflug bestellt werden und kosten zwischen 15,80 und 25,80 Euro. Snacks gibt es ab 1,50 Euro an Bord. Ähnlich sieht es beim günstigsten Tarif der Economy Class von Norwegian Air Shuttle aus. Hier müssen Passagiere besonders tief in die Tasche greifen: Für eine warme Mahlzeit zahlen Reisende 32,50 Euro und müssen diese schon drei Tage im Voraus bestellen. Wer zwischendurch hungrig wird, muss erneut das Portemonnaie zücken: Snacks werden ab 4 Euro angeboten. Hungrig bleiben auch die Economy-Gäste von Icelandair, wenn sie nicht extra bezahlen. Snacks kosten zwischen 3 und 5 Euro, warme Gerichte zwischen 5 und 15 Euro. Nicht-alkoholische Getränke sind hier aber inbegriffen. Wer den wohlverdienten Urlaub mit einem alkoholischen Getränk einläuten möchte, sollte bei Airlines wie Eurowings, Icelandair, SAS, Norwegian Air Shuttle oder United 6 bis 17 Euro pro Getränk einplanen.

Sondermenüs und Gerichte für kleine Gäste vorab bestellen

Zehn der untersuchten Airlines bieten auf Anfrage spezielle Kindermenüs an. Diese sind fast
immer kostenfrei – nur bei Norwegian Air Shuttle wird auch für Kinder 32,50 Euro für die warme Hauptspeise kassiert. Während Erwachsene bei Icelandair für ihr Hauptgericht bezahlen müssen, erhalten hier Kinder zwischen 2 und 11 Jahren ein kostenfreies Menü. Bei den meisten Fluggesellschaften sind die Gerichte für die Kleinen bis 24 Stunden vor Abflug buchbar, bei Air France, Air Berlin und Eurowings 48 Stunden, bei Norwegian Air Shuttle 72 Stunden im Voraus. American Airlines und Eurowings dagegen bieten keine Gerichte speziell für die jüngeren Passagiere an.

So gut wie alle Airlines bieten zudem spezielle Menüs an, die Kunden meist ein bis zwei Tage vor Abflug vorbestellen müssen. Die Fluggesellschaften stellen sich damit unter anderem auf gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Diabetes, Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten (Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit etc.) sowie auf lokale bzw. religiöse Essgewohnheiten (asiatisch, halal, koscher etc.) ein. Einen Aufpreis verlangen die Airlines für diese Gerichte nicht. Aber die Reisenden von Eurowings, Icelandair und Norwegian Air Shuttle sollten auch hier Zusatzbudget einplanen, um an Bord satt zu werden. Die Menüs sind in der Regel bis 24 Stunden vor Abflug zu buchen, bei Air France und Air Berlin 48 Stunden, bei Norwegian Air Shuttle gar 72 Stunden vorher.

Besondere kulinarische Services in der Economy Class

Gäste der KLM Royal Dutch Airlines können es sich bereits in der Economy Klasse gut gehen lassen: ein Welcome Drink, ein warmes Handtuch, eine kalte Vorspeise, ein warmes Gericht und ein Dessert sind im Flugpreis inbegriffen. Auf Air-Berlin-Flügen ab Düsseldorf oder Berlin können Kunden sich über die App airgusto by iFleat kostenpflichtig Speisen aus lokalen Restaurants ins Flugzeug bestellen und an Bord von Turkish Airlines bereiten auf einigen Langstreckenflügen Fly Chefs Gerichte sogar frisch zu.

Auch bei Flugnebenkosten wird abkassiert. So vermeidest du es.

Textquelle: Kayak
Bildquelle: Depositphotos

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