Emirate & Oman – All inklusive Urlaub bei den Scheichs

Downtown in den Emiraten
Emirate & Oman: Moderne und traditionelle Architektur im Einklang

Eines muss man dem Veranstalter FTI lassen: Er ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Immer wieder überraschen die Münchner mit eher Untypischem. Sei es, den Schwerpunkt des Katalogangebotes auf eine Region zu setzen, die bei anderen Veranstaltern nur spärlich vorkommt, oder sei es eine neue Serviceleistung. Dieses Jahr engagiert sich FTI nicht nur verstärkt im Mittleren Osten, sondern sattelt auch bei seinem exklusiven Flugprogramm auf. So kann der Kunde diesen Winter bequem ab Köln-Bonn mit Eurowings nach Salalah (Oman) reisen. Dazu gibt es die passenden Zubringerflüge ab deutschen Flughäfen von Eurowings. Auch das übrige Angebot der Flugverbindungen, die es nur bei FTI gibt, wird diesen Winter weiter ausgebaut.

Neue Flughäfen für Direktflüge

Trotz der gigantischen Konkurrenz auf den Rennstrecken in den Nahen Osten setzt FTI zusätzlich die deutsche Fluggesellschaft Condor ein. Sie soll die Anreise bequemer machen. Es werden Flughäfen ins Programm aufgenommen, die bisher noch keinen Direktflug mit Emirates, Etihad Airways und Co vorweisen konnten, wie etwa Stuttgart, Leipzig, Hannover und Köln-Bonn. Aber die Condor-Flieger werden sozusagen in der Höhle des Löwen, also auch ab München, abheben, an denen schon reichlich Konkurrenz durch die Golfstaatenflieger herrscht. Mit großem TamTam wird das Condor-Engagement seitens FTI beworben. Etwa mit den Sonderangeboten, die beim TV-Reiseshoppingsender Sonnenklar.TV zum Zeitpunkt der Artikelrecherche buchbar waren. In diesem Fall gab es Streckeneröffnungsspecials bereits ab 499 Euro.

Von der Experimentierfreudigkeit profitieren vor allem die deutschen Urlauber. Die Ticketpreise bleiben stabil und durch die neue Vielfalt gibt es noch mehr Auswahl.
Wer diesen Winter einen All Inclusive-Urlaub buchen will, sollte folgende Preis- und Spartricks beachten.

1: All Inclusive Soft

Der neuste Trick, den Reisepreis optisch niedrig zu halten, sind sogenannte All-Inclusive-Softpakete. Dahinter verbirgt sich eine stark abgespeckte Alles-drin-Variante – in der eben nicht alles drin ist. Deutlich wird es am Beispiel des Hotels Marjan Island Resort in Ras Al Khaimah, welches vom französischen Hotelkonzern Accor betrieben wird und beispielsweise bei Schauinsland Reisen gebucht werden kann. Im Hotel wird nämlich kein Alkohol ausgeschenkt und somit enthält das All Inclusive-Paket auch keine Alkoholika. Dabei muss der Urlauber jedoch wissen: Es handelt sich hierbei nicht um eine gesetzliche Vorgabe. Zahlreiche andere Hotelbetriebe im Emirat Ras Al Khaimah sehen den Alkoholausschank sehr wohl vor.
Tipp: Wer auf Bier oder Wein zum Essen wert legt, sollte sich vorab informieren, welche Leistungen das All Inclusive-Paket berücksichtigt. Zudem ist auch darauf zu achten, zu welchen Uhrzeiten es die Leistungen gibt, denn einige Hotels schenken alkoholische Getränke nur zeitlich eingeschränkt aus (z.B. Salalah Rotana Resort von 12:00 -15:00 und 18:00 bis 22:30 Uhr).

2: Schwankende All Inclusive-Zuschläge

Ein weiterer Preistrick sind die saisonalen Zuschläge. Derartige Zuschläge sind bereits seit längerem in der Tourismusbranche bekannt. Wer in der Nebensaison verreist spart Bares, wer während der Hauptsaison in Urlaub möchte, der muss höhere Preise bezahlen. Nun werden die Saison-Aufschläge aber auch auf die Zusatzkosten von Wahlleistungen, wie eben für die Buchung eines All Inclusive-Pakets angewendet. Deutlich wird das am Beispiel des Mövenpick Ibn Battuta Gate Hotel in Dubai, welches TUI im Programm hat. Hier wird die Preistabelle auf die Spitze getrieben. Insgesamt sieht die Preistabelle bereits elf Saisonpreise für die Unterkunft vor. Zudem kommen drei Preise für den All Inclusive-Verpflegungszuschlag obendrauf, der zwischen 127 Euro, 141 Euro und 149 Euro schwankt.
Tipp: Nur anhand des Katalogs und des Preisteils den für die eigenen Ferienzeiten günstigsten Reisepreis oder gar Alternativen dazu auszurechnen, ist eine Herkulesaufgabe. Einfacher geht das auf der Internetseite des Veranstalters. Hier werden die Zahlen in Sekundenschnelle ausgespuckt. Dennoch geht der Daumen angesichts solcher verbraucherunfreundlicher Kapriolen nach unten.

 

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