Zentralamerika: Wo sich Tapir und Ozelot gute Nacht sagen

In der Provinz Puntarenas in Costa Rica befindet sich das Santuario de Lapas NATUWA – ein Tierschutzzentrum, das sich der Pflege, Aufzucht und Wiederauswilderung von Tieren aus der Region verschrieben hat.

Wer nach Zentralamerika reist, findet u.a. eine atemberaubende Flora und Fauna. Um diese zu schützen, setzt man auf Biosphärenreservate und Artenschutzzentren. Dort können die Besucher wilde Tiere aus der Nähe betrachten und sich über deren Lebensweisen informieren.Wer gerne schnorchelt und taucht, für den sind die Cayos Cochinos in Honduras ideal. Die Inselgruppe steht unter Meeresschutz und gehört zudem zum zweitgrößten Korallenriff der Welt: dem Meso-American Barrier Riff.

Im Nordwesten Panamas befindet sich die Provinz Bocas del Toro, die sich neben dem Festland aus 9 größeren Inseln, 51 Koralleninseln und 200 ganz kleinen Inseln zusammensetzt. Außerdem beherbergt sie den Nationalpark La Amistad, der dank dem tatkräftigen Einsatz von Umweltschützern Teil des UNESCO-Weltnaturerbe ist. Zu den beliebtesten Aktivitäten, die in der Region angeboten werden, zählen Reiten, Tauchen und das Beobachten von unzähligen Vogelarten.

Das Tapir-Mountain-Naturreservat in Belize bietet Natur und Abenteuer in einem. Die Hauptattraktion der ehemaligen Maya-Stätte ­– die Aktun Tunichil Muknal Höhle – erreicht man nur indem man ein paar Meter schwimmend zurücklegt. Zwischen Stalaktiten und Stalagmiten gilt es sich seinen Weg ins Innere der Höhle zu bahnen. In der Hauptkammer erwarten einen dann Keramik und Steinzeug ­– sowie etliche Skelette von Menschenopfern.

In Nicaragua ist die Gegend um den Río San Juan, der den Nicaraguasee mit dem Karibischen Meer verbindet, bei Naturbegeisterten sehr beliebt. Verschiedene Touren führen durch das Areal aus Mangroven- und Regenwald, bis hin zum Biosphärenreservat Indio Maíz. Von El Castillo kann man die nahegelegene Kakaoplantage besuchen oder eine Nachtfahrt per Boot buchen, um Alligatoren und andere nachtaktive Tiere zu beobachten.

Der Bosque de Chaguantique in El Salvador dient vielen Tieren als Lebensraum: Auf über tausend Hektar tummeln sich unter anderem Klammeraffen und seltene Schmetterlingsarten, wie der Quendel-Ameisenbläuling. Berühmt ist der Wald vor allem für seine riesigen Bäume, die bis zu 60 Meter hoch werden können. Neben Besichtigungstouren kann man auf Affenbeobachtungstour gehen oder den Wald zu Pferd erkunden.

In der Provinz Puntarenas in Costa Rica befindet sich das Santuario de Lapas NATUWA – ein Tierschutzzentrum, das sich der Pflege, Aufzucht und Wiederauswilderung von Tieren aus der Region verschrieben hat. Hier kann man unterschiedliche Papageien- und Affenarten bestaunen. Auch Tapire und Raubkatzen, wie das Ozelot und den Jaguar, kann man hier erleben und gleichzeitig etwas über ihre natürliche Lebensweise lernen.

Bildrechte: depositphotos/ Ondre jProsicky

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