Viva Valencia – Spaniens neues Trendziel

Hübsche Frau in Tracht in Valencia
In Valencia tragen Frauen zur „Semana Santa Marinea“ in der Karwoche und zur „Gran Fira“ im Juli die traditionelle Tracht. (Foto: depositphotos)

Anna rückt ihr Krönchen gerade und zupft den langen Tüllrock zurecht. Zufrieden betrachtet sich die Achtjährige aus Wuppertal von Kopf bis Fuß. Sie steht mit ihren Eltern vor einem Spiegel im großen Saal des „Palacio Cervelló“ in Valencia. Ihr sechsjähriger Bruder Ralf im Ritterkostüm zieht im Hintergrund grimmige Faxen und schlägt mit seinem Plastikschwert Luftlöcher. „Aufstellen zum Foto“, ruft Mama Brigitte. Stadtführerin Laura hebt das iPad in Blickrichtung. Papa Alexander sieht zufrieden lächelnd auf die Familie. Seine Mine sagt: Ausflug geglückt. Anna durfte einen Tag Prinzessin sein, Ralf den mutigen Ritter spielen. Alles gehört zum einmaligen Familienprogramm von Valencia, mit rund 800 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens, nach meinem Besuch für mich aber die attraktivste, wenn man Strand-, Kultur-, Natur- und Genussurlaub unter einen Hut bringen will und außerdem noch auf die Familienkasse achten muss.

Eine attraktive Mischung zwischen alt und jung

Das Pech für Valencia: Es steht immer etwas im Schatten der beiden großen Urlaubsziele an Spaniens Mittelmeerküste:Barcelona mit der Costa Brava weiter östlich und Malaga mit der Costa del Sol im Südwesten. Valencia liegt etwa in der Mitte und lange hatte es den Ruf eher etwas verstaubt und bieder zu sein. Herr Dittmeier mit seinem „Valensina-Orangensaft“ tat mit Fernsehspots in Deutschland dazu bei. Die jetzige Wirklichkeit sieht total anders aus. In keiner anderen spanischen Stadt gibt es eine so attraktive Mischung von Altem und Jungen, prickelndem Großstadtflair und ländlicher Idylle, hochtechnischen Sehenswürdigkeiten und historischen Bauten. Doch der Reihe nach.





Die Stadt der Künste und Wissenschaften

Kurz vor der Landung blicke ich auf riesige immergrüne Orangenplantagen und kleinePalmwälder. Bevor das Flugzeug aufsetzt,sehe ich kilometerlange goldgelbe Strändeund ein fast weiß leuchtendes Häusermeer. Schon auf der zwanzig Minuten kurzen Fahrt vom Flughafen ins Innenstadthotel sind die Kontraste zu sehen. Die Türme der Kirchen und Paläste ragen hinter einem grünen Parkgürtel in den blauen Himmel. Vor uns taucht ein Gebäudekomplex auf, der wie die futuristische Kulisse eines Science Fiction-Films wirkt: die Ciudad de las Artes y las Ciencias, die Stadt der Künste und Wissenschaften, mit dem größten Aquarium Europas, dem Ozeanium, dem Kunstpalast Reina Sofia, mit vier Theater-, Oper- und Musicalbühnen, dem Wissenschaftsmuseum, dem „Hermisfèric, einem Kuppelbau mit einem 100 Meter langen eiförmigen Dach und dem „L’Umbracle“, einer 17 500 Quadratmeter großen Grünanlage mit großen Skulpturen. Vom Kreisverkehr davor weisen Wegweiser zu nahen Stränden und dem königlichen Jachthafen, einem der größten und schönsten der Welt.

(Bildrechte: depositphotos)

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