Südafrika – West Coast: Nordfriesische Impressionen

Paternoster an der West Coast in Südafrika
Paternoster: Die Perle an Südafrikas West Coast (Foto: depositphotos)

Vogel- und Urlaubsparadies Langebaan

Zwischen Yzerfontein und Paternoster befindet sich das Herzstück der Westküstenregion, der West Coast National Park. Südlich von Saldanha, der Stadt mit dem größten Hafen der Region, erstreckt sich mit weitläufigen Salzmarschen, Schlick- und Schilfflächen die Langebaan-Lagune, eingebettet vom Sandveld mit seiner für die Kapregion typischen Fynbos-Vegetation: 1200 verschiedene Fynbos-Spezies gibt es hier, die während der Blütezeit einen unglaublich farbigen dicken Blumenteppich produzieren! Sixteen Mile Beach heißt die schmale Landzunge, die den Atlantischen Ozean von diesem einzigartigen Vogelparadies trennt, das Ornithologen und Naturfreunde aus aller Welt begeistert.

Massen von Kaptölpeln, Kormoranen, Brillenpinguinen und Flamingos geben sich in den Feuchtgebieten ein Stelldichein, manchmal sind es bis zu 60.000 Vögel auf einen Schlag. Insgesamt lassen sich über 300 heimische Vogelarten auflisten, wobei im südafrikanischen Sommer riesige Schwärme an Zugvögeln dazukommen. Wird es dann in der Langebaan-Lagune zu eng, dienen die vorgelagerten Inseln Jutten, Malgas, Marcus und Schaapen Island als zusätzliche Brutgebiete. Am besten lässt sich die Theatervorstellung der Vogelwelt auf einer Bootstour erkunden. Auf 17 Kilometer Ausdehnung kommt das Siedlungsgebiet Langebaans, das sich zum nachgefragtesten Urlaubs- und Weekendstandort entwickelt hat, und mit seinen bekannten Gourmettempeln Die Strandloper, Driftwoods und Pearlys leckeres Seafood ohne Ende an die Kundschaft bringt.

„Vater Unser“ – Paternoster

Eine wahrhaft idyllische Westküstenperle ist das schöne Paternoster, das sich seinen typisch kapholländischen Stil erhalten hat und mit seinen kleinen Fischerhäusern seit eh und je ein Pilgerort für Künstler und Fotografen auf der Suche nach Inspiration ist. Paternoster verzaubert seine Besucher mit bunten Fischerbooten, einer feinen Küche auf der Basis fangfrischer Hummer und anderem Meeresgetier sowie dem Cape-Columbine-Naturreservat inklusive Leuchtturm an der Tietiesbaai gleich nebenan. Während heute Patonosters „Drankwinkel“ (Getränkemarkt) mit der Abteilung „Beer & Wine“ die Strandenklave mit eisgekühltem Nachschub versorgt, blieb portugiesischen Schiffbrüchigen, die es einst zwischen die rundgeschliffenen Granitfelsen spülte, nur das „Vater Unser“ – was der makellosen Paternoster-Baai ihren Namen gab.

(Bildrechte: depositphotos)

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