Nationalparks im Mietwagen entdecken

Erlebnisreisen in der Natur sind immer ein Abenteuer (Foto: Bildarchiv)

Leoparden, Löwen, Nashörner oder Elefanten beobachten, Paddeln auf unberührten Flüssen, Wandern und Klettern in zerklüfteten Canyons, den Sonnenuntergang in atemberaubender Natur erleben – immer mehr Nationalparks weltweit bieten einzigartige Naturerlebnisse.

Die schönsten von ihnen lassen sich am besten individuell und unabhängig im Mietwagen entdecken. CarDelMar präsentiert die besten Nationalparktouren und erklärt, was Selbstfahrer beachten sollten:

1. USA: Tour der Superlative

Ausgehend von Los Angeles führt eine Rundtour durch den Südwesten mit den berühmtesten Nationalparks der USA: Durch die Mojave Wüste geht es Richtung Grand Canyon, anschließend am südlichen Canonrand entlang bis zum Monument Valley. In den folgenden Tagen geht es unter anderem durch die Nationalparks Canyonlands, Grand Teton, Yellowstone, Bryce Canyon, Zion und Yosemite.
Mietwagen ab Los Angeles oder alternativ ab Phoenix, Salt Lake City, Las Vegas oder San Francisco

Dauer: mindestens 16 Tage
Reisezeit: Die Parks sind ganzjährig geöffnet, zwischen November und März sind manche Areale eingeschränkt zugänglich.
Informationen zu allen Parks finden sich auf der Homepage des staatlichen National Park Service unter http://www.nps.gov
CarDelMar-Tipp: Über die durchweg guten Parkstraßen sind die schönsten Naturwunder sogar im PKW bequem erreichbar. In einigen Parks gibt es zudem die Möglichkeit, das Auto auf dem Besucherparkplatz stehen zu lassen und einen kostenlosen Bus-Shuttle zu nutzen.

2. Australiens Südosten

Wer in Australien Urlaub macht, hat die Qual der Wahl: Über 200 Nationalparks bieten eine unübertroffene Naturvielfalt und sind Lebensraum exotischer Tierarten. Eine Rundtour ab Melbourne bietet die Highlights unterschiedlicher Regionen in Victoria: Die spektakuläre Great Ocean Road streift zunächst den Otway Nationalpark mit seinen Eukalyptus- und Regenwäldern. Weiter geht es durch die grandiose Küstenlandschaft des Campbell Nationalparks. Im Landesinneren zeugen im Grampians Nationalpark Felsmalereien vom spirituellen Leben der Ureinwohner. Auf Streifzügen begegnen Urlauber häufig Koalas, Kängurus und Emus. Durch pittoreske Städtchen aus der Zeit des Goldrauschs führt die Route zurück nach Melbourne.
Mietwagen ab Melbourne

Dauer: Die Strecke kann in vier bis sechs Tagen zurückgelegt werden. Empfehlenswert ist aber, sie entspannt in zwei bis drei Wochen zu erleben.
Reisezeit: September bis Mai
Informationen zu den Parks gibt es auf der Homepage der staatlichen Organisation Parks Victoria unter http://www.parkweb.vic.gov.au/
CarDelMar-Tipp: Die Straßen auf dieser Tour sind – im Unterschied zu vielen Pisten im Outback – hervorragend ausgebaut, so dass ein Geländewagen nicht erforderlich ist.

3. Südafrikas unbekannter Westen – Augrabies-Falls-Nationalpark

In Südafrika gibt es 20 vorbildlich geführte Nationalparks und Hunderte von kleineren Naturreservaten. Im Unterschied zum berühmtesten, dem Kruger National Park, ist der Augrabies-Falls-Nationalpark im Westen noch ein Geheimtipp. Er bietet blühende Wüsten, reißende Wasserfälle, jede Menge Giraffen und Klippspringer und bereits die Anfahrt ist atemberaubend. Von Kapstadt führt die Route entlang der rauen Atlantikküste nach Springbok. Empfehlenswert: ein Abstecher in die Cederberge mit ihren sagenhaften Felsformationen. Weiter geht es auf der N14 durch karge Wüstenlandschaften Richtung Kakamas und Upington. Kurz vor Kakamas auf die L359 wechseln, die nach etwa 40 km den Augrabies-Falls-Nationalpark erreicht.
Mietwagen: ab Kapstadt

Dauer: mindestens 10 Tage
Reisezeit: März bis Oktober
Informationen zu allen südafrikanischen Nationalparks: http://www.sanparks.org/
CarDelMar-Tipp: Wer genug Zeit hat, kombiniert diese Tour mit einem Besuch des Etosha-Nationalparks in Namibia, dessen faszinierende Tierwelt auf einer geführten Safari entdeckt werden kann. Achtung: Vorab klären, ob der gewählte Autovermieter grenzüberschreitende Fahrten gestattet. Die Parks sind gut erschlossen, allerdings empfiehlt sich ein Geländewagen.

4. Costa Rica individuell

Costa Rica, das heißt endlose Sandstrände, Dschungel mit einer einmaligen Flora und Fauna und aktive Vulkane, deren Macht man hautnah miterleben kann. Eine für Selbstfahrer gut geeignete Tour startet in San José und führt über den Tortugero-Nationalpark, der per Boot oder zu Fuß mit Guide entdeckt werden kann. Weiter geht es durch den Regenwald am Rio San Carlos zum Vulkan Arenal mit seinen heißen Quellen und von dort zum Nationalpark rund um den Vulkan Rincon de la Vieja. Durch die Nebelwaldregion Monteverde, den Nationalpark und die Traumstrände von Manuel Antonio führt die Route zurück nach San José.
Mietwagen: ab San José
Dauer: mindestens 15 Tage
Reisezeit: November bis April
Informationen zu den Nationalparks in Costa Rica finden sich unter http://www.costarica-nationalparks.com/
CarDelMar-Tipp: Auf Costa Rica finden sich neben sehr guten zweispurigen Autobahnen auch enge, kurvenreiche und steinige Pisten. Urlauber sollten daher unbedingt einen Geländewagen buchen. Wichtig: Ersatzreifen und ausreichender Versicherungsschutz, der wie das All-Inclusive-Plus-Paket von CarDelMar auch Reifenschäden abdeckt.

5. Chile: Torres del Paine

Rauhe und menschenleere Landschaften, mächtige Gletscher, dichte Wälder und endlose Steppe – diese Mietwagentour lässt bei Naturfreunden keine Wünsche offen. Die Route führt von Punta Arenas nach Puerto Natales. Von dort aus kann der Nationalpark Bernardo O’Higgins auf einer Bootexkursion erkundet werden. Über teilweise raue Straßen geht es weiter zum Nationalpark Torres del Paine, dem spektakulärsten Nationalpark Südamerikas: Die wilde Natur mit ihren steil aufragenden Felsnadeln, türkisgrünen Seen, Wasserfällen und gewaltigen Gletschern lässt sich am besten auf Wanderungen oder Bootstouren entdecken. Von dort aus geht es zurück nach Punta Arenas.
Mietwagen: ab Punta Arenas

Dauer: mindestens sieben Tage
Reisezeit: Oktober bis April
Informationen zu den Nationalparks in Chile finden sich unter http://www.conaf.cl/
CarDelMar-Tipp: Obwohl die Straßen in Chile im allgemeinen recht gut sind, empfiehlt sich für diese Tour ein Geländewagen, da manche Straßen nicht asphaltiert sind.

Die vorgestellten Touren sind für Selbstfahrer hervorragend geeignet.
Dabei sollten Urlauber sollten folgende Regeln für Selbstfahrer beachten:

1. Vorschriften zum Schutz der Natur ernst nehmen:
Wo Besucher Feuer machen dürfen, wo picknicken, wo parken, wo zelten, wo wandern – dafür gibt es im Nationalpark mit gutem Grund Regeln. Urlauber sollten sich an die Vorschriften der einzelnen Parks halten, um die einzigartige Natur zu erhalten.
2. Übernachtung vorher reservieren: Wer im Nationalpark z.B. in einer Lodge oder im Camp übernachten will, sollte unbedingt vorher reservieren.
3. Mit vollem Tank starten: Damit das Fahrvergnügen nicht mitten in der Wildnis endet, gilt: Vor Befahren des Parks den Tankstand prüfen. In den Parks sind Tankstellen, Läden und Lokale meist an einem Ort konzentriert.
4. Mietbedingungen des Autovermieters beachten: Für die Anmietung einiger Fahrzeuge gelten besondere Bedingungen wie zum Beispiel ein bestimmtes Mindestalter des Fahrers. Wer den Mietwagen über bockelige Schotterpisten steuert, bleibt im Schadensfall oft auf den Reparaturkosten sitzen. Manche Vermieter schließen gar bestimmte Routen explizit aus. Urlauber sollten daher vor Buchungsabschluss stets die Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Im Zweifelsfall die geplante Route mit dem Autovermieter abstimmen.

Der Online-Broker CarDelMar bietet seit März 2005 weltweit Mietwagen zum günstigen Preis. Alle Mietwagen von CarDelMar sind im Reisebüro oder unter http://www.cardelmar.de oder unter der Hotline-Nr. 0180/5 740 741 (€ 0,14 / Min.) buchbar.

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