Nebenkosten einer Kreuzfahrt – Clever sparen bis zu 50%

An Bord eines Kreuzfahrtschiffes
Zusatzkosten an Bord können clever gesenkt werden

Preiseknaller sind verführerisch. Vorab buchbare Getränke- und Internetpakete helfen zwar bei der Planung, gehen aber immer noch kräftig ins Geld.

Niedrige Einstiegspreise sollen zum schnellen Buchen animieren. Bei vielen Reedereien sind längst nicht alle Leistungen im Reisepreis enthalten. Die Nebenkosten können gerade bei einer Kreuzfahrt happig sein. Sie sind umso ärgerlicher, wenn man damit vorab nicht gerechnet hat. Daher rät es sich, vor der Buchung genau nachzulesen, was im Reisepreis enthalten ist.

Sekt oder Selters?
Einige Reedereien sind das Thema offensiv angegangen und haben eigens zubuchbare Getränke-Pakete aufgelegt. Das Angebot von sieben Reedereien haben wir mal unter die Lupe genommen. Neben den großen Reedereien Royal Caribbean, Carnival Cruise Lines, Costa Cruise Lines und Princess Cruises sind es auch die zwei deutschen Reedereien AIDA und FTI Cruises (MS Berlin).

In der Übersicht wurde TUI Cruises mit der beliebten Mein Schiff-Flotte nicht berücksichtigt. Dies hat einen einfachen Grund: An Bord wird ein All Inclusive-Konzept angeboten, welches 100 Markengetränke (selbst Cocktails) beinhaltet. Daher wird von TUI Cruises auch kein zubuchbares Getränkepaket angeboten. Lediglich erlesene Weine, Champagner oder ausgewählte Cocktails müssen extra bezahlt werden.

Prinzipiell sind Getränke-Pakete eine feine Sache, denn der Kreuzfahrtgast kann sein Urlaubsbudget besser planen. Doch auch hier ist der Kunde gezwungen, dass Kleingedruckte genau zu studieren, sollen keine unliebsame Preisfallen auftauchen. Die wichtigsten Tücken bei den zubuchbaren Getränkepakete haben wir zusammengefasst.

Pro Kabine:
Viele der Reedereien erlauben nur das Buchen des gleichen Getränkepakets aller Gäste einer Kabine. Will ein Gast nur ein Softdrinks-Paket und der andere Gast aus der gleichen Kabine ein höherwertigeres Paket buchen, muss man sich entscheiden. Unterschiedliche Getränke-Paketvarianten sind in der Regel nicht buchbar.

Steuern:
Die genannten Preise für die Getränke-Pakete sind häufig nicht die zu zahlenden Endpreise. Auf den Schiffen der Carnival Cruise Line kommt eine zusätzliche Servicepauschale von 15 Prozent oben drauf. Auf den Schiffen der Royal Carribbean International beträgt die Servicepauschale sogar stolze 18 Prozent. Anders wird bei MSC mit dem Servicezuschlag umgegangen. Hier wird in den Bars und Lounges zwar ein Servicezuschlag von 15% berechnet, doch bei im Voraus gebuchten Getränkepaketen entfällt der Servicezuschlag in den Bars.

Verfügbarkeit:
Die hier gelisteten Getränkepakete sind nicht auf jeder Kreuzfahrt bzw. auf jedem Schiff buchbar. Bei Royal Carribbean können beispielsweise die Getränkepakete „Classic“, „Refreshment“ und „Deluxe“ erst ab einer Kreuzfahrt von 4 Nächten gebucht werden. Die beliebten Mini-Kreuzfahrten sind also ausgenommen.

Nutzung: Einige Getränkepakete sehen Einschränkungen vor, in welchen Restaurants die Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen werden können. Wird bei der Reederei MSC das günstige Paket „Tischgetränke“ gebucht (ab 13 Euro/Tag), können die Leistungen nicht in den Spezialitätenrestaurants in Anspruch genommen werden. Wird dies gewünscht, muss das teurere Paket „Premium All-Inclusive“ gebucht werden (ab 21 Euro/Tag).

Bildrechte: Pixabay

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