Sunshine Coast, Spring Island und Hot Water Beach: Diese Namen wecken Sommergefühle

Banff-Nationalpark
Der Banff-Nationalpark ist unter Kanadas Nationalparks der älteste und gilt als drittgrößter Nationalpark der Welt

Vorfreude auf heiße Temperaturen. Wir haben sieben Orte herausgesucht, deren Namen schon die Vorfreude auf die wärmste Jahreszeit wecken.

Sunshine Coast, Australien
Der etwa 150 Kilometer lange Küstenstreifen im Osten Australiens punktet mit paradiesischen Stränden, atemberaubender Natur und vielen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. An der Sunshine Coast ist es ganzjährig angenehm warm und das Klima relativ ausgeglichen.

Ein Highlight an der Küste ist Noosa im Nordosten der Sunshine Coast. Noosa ist eigentlich eine übergeordnete Bezeichnung für mehrere Vororte in der Region. Am bekanntesten sind Noosa Heads und Noosaville, die aufgrund ihrer zentralen Lage idealer Ausgangspunkt sind, um die Gegend zu erkunden. Insbesondere der Noosa National Park ist sehr beliebt bei Reisenden und lädt zum gemütlichen Wandern ein.

Zudem bietet sich die bewaldete Landzunge Noosa Headland für einen Abstecher an. Aber auch kleinere Orte wie Mooloolaba und Coolum Beach sind empfehlenswert, um die Natur und die warmen Temperaturen zu genießen.



Sunshine Village, Kanada
Das kanadische Skigebiet Sunshine Village liegt im Banff-Nationalpark und bietet eine besonders lange Skisaison, denn von November bis Mai kann man hier die Pisten unsicher machen. Der Banff-Nationalpark ist unter Kanadas Nationalparks der älteste und gilt mit einer Fläche von fast 6.700 km2; als drittgrößter Nationalpark der Welt. Aufgrund seiner einzigartigen Landschaft sowie einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt wurde er zudem ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Er liegt in der Provinz Alberta inmitten der majestätischen Rocky Mountains.

Hohe Berge wechseln sich mit tiefen Schluchten und dichten Wäldern ab. Im Banff-Nationalpark gibt es außerdem die Möglichkeit, Gletschertouren zu buchen. Sehenswert sind auch die heißen Quellen und einsamen Bergseen. Der Ort Banff liegt im Zentrum des Nationalparks und hat zahlreiche Museen und Geschäfte zu bieten, unter anderem einen ganzjährig geöffneten Weihnachtsladen. Darüber hinaus gibt es hier ein recht reges Nachtleben mit Bars und Restaurants.

Spring Island, USA
Das 1.300 Hektar große Naturschutzgebiet Spring Island liegt etwa 90 Minuten südlich der Stadt Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. Auf der Insel, die für ihre Eichenwälder bekannt ist, leben 400 Einwohner in Häusern direkt am Wasser.

Spring Island wurde 1990 von Jim Cheffin und Jim Light gekauft, die eine Stiftung zum Schutz der Natur und der Kulturgeschichte der Insel gründeten. Spring Island wird auch als „großer maritimer Wald“ bezeichnet und ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber: Es gibt dort circa 600 verschiedene Pflanzen- und 700 verschiedene Tierarten. Am Ufer befinden sich einige Salzwasserbecken, in denen sich Shrimps, Krabben, Austern und Flundern tummeln.

Im Wald selber stoßen Besucher auf dutzende Süßwasserteiche. Besonders beliebt ist die Insel bei Künstlern, die an den dort angebotenen Workshops zu Themen wie Zeichnen, Malen, Fotografie, Metallarbeiten und Schmuckherstellung teilnehmen.



Hot Water Beach, Neuseeland
Raus aus der City und rein in die atemberaubende Natur Neuseelands: Die schöne Halbinsel Coromandel Peninsula lockt mit Traumstränden, vielen Hügeln und subtropischem Regenwald. Wer Glück hat, kann nachts Kiwis schreien hören. Eine der bekanntesten Heißwasserquellen der Gegend befindet sich am sogenannten Hot Water Beach. Hier buddeln Urlauber mit Schaufeln oft ihren eigenen kleinen Pool am Strand und erfreuen sich dann an dem heißen Wasser.

Die bekannteste und wohl am häufigsten fotografierte Stelle der Halbinsel ist die beeindruckende Felsformation der Cathedral Cove. Diese Bucht erreicht man nach einer Wanderung von circa 45 Minuten. Da sie bei Touristen besonders beliebt ist, ist es ratsam, sich zeitig auf den Weg zu machen. Tipp: Im kleinen Örtchen Kuaotunu im nördlichen Teil der Halbinsel empfiehlt sich eine Pause bei Luke’s Kitchen & Cafe. Dort werden die Urlauber mit sehr gutem Kaffee und leckeren Pizzen verwöhnt.

Slantschew brjag, (dt. Sonnenstrand), Bulgarien
Wer sich nach Partyurlaub sehnt, kommt am Slantschew brjag – zu Deutsch „Sonnenstrand“ –definitiv auf seine Kosten. Doch eignet sich die Region rund um den zehn Kilometer langen Sandstrand des bulgarischen Badeortes am Schwarzen Meer auch für Aktivurlauber und Kulturliebhaber: Das Örtchen Nessebar, seines Zeichens sogar UNESCO-Weltkulturerbe, ist nicht weit entfernt und begeistert durch seine entzückende Altstadt.

Palm Springs, Kalifornien
Der Wüstenort Palm Springs, der nur zweieinhalb Stunden von San Diego entfernt liegt, ist der wohl bekannteste Ort im Süden Kaliforniens. In Palm Springs gibt es praktisch das ganze Jahr über keinen Niederschlag und die Durchschnittstemperatur beträgt 22 Grad Celsius. Im 19. Jahrhundert wurde die Wüstenoase aufgrund der vielen Palmen und Quellen erstmals als „Palm Springs“ bezeichnet. Die Stadt selbst ist zwar wenig spektakulär, dafür ist aber die Umgebung äußerst sehenswert.

So ist der Joshua Tree National Park eines der Highlights in der Region. Der Park mit seinen seltsamen, aber eindrucksvollen Felsformationen und unverwechselbaren Bäumen wird jedes Jahr von tausenden Touristen aus aller Welt besucht, darunter viele Felskletterer und Mountainbiker. Außerdem eignet sich der Park perfekt zum Campen im Wohnmobil oder im Zelt.


Sonnenstein (Ohmgebirge), Deutschland
Man muss nicht weit reisen, um eine schöne Landschaft vorzufinden. Für Radfahrer und Wanderer bietet der Sonnenstein, der an der niedersächsisch-thüringischen Grenze im Eichsfeld liegt, viele Möglichkeiten.

Der Berg mit 486 Metern Höhe befindet sich im Ohmgebirge und von seiner Spitze aus lässt sich bei klarer Sicht sogar der Harz erblicken. Das Ohmgebirge selbst gilt mit seinen dichten Wäldern als eines der schönsten Wandergebiete im Eichsfeld.

Bildrechte: Urlaubspiraten

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