Airlines im Check – Kleine Allianzen für Globetrotter

Kinder mit Flugzeug
Airlines und Fakten der kleinen Allianzen im Überblick

Star Alliance, Oneworld und Skyteam – die drei größten Luftfahrtallianzen überstrahlen die zivile Luftfahrt. Doch die Zweite Garde der Allianzen und Airline-Gruppen haben auch ihren Charme und Vorzüge.

Kennen Sie die kaum bekannte Alliance Vanille, U-Fly oder Value Alliance, die teilweise Luftfahrtgeschichte schreiben? Die zwei interessantesten der drei kleineren Luftfahrtallianzen sind sicherlich die U-Fly Allianz und die Value Alliance. Beide sind im Wesentlichen Zusammenschlüsse von Billigfliegern.

Beachtliches bietet der Billigflieger-Zusammenschluss Value Alliance, obwohl die Allianz erst 2016 gegründet wurde. Sie besteht mittlerweile aus den acht Preiswertmarken CebGo, Cebu Pacific (beide Philippinen), Jeju Air (Südkorea), Nok Air (Thailand), NokScoot (Thailand), Scoot (Singapur), Tigerair (Australien) und Vanilla Air (Japan).

Zusammen kommen die Billigfluggesellschaften auf über 160 Ziele, wobei sich das Streckennetz von Europa (Athen, Berlin) über Asien bis nach Australien erstreckt. Die attraktiven Ziele, sowie die kundenfreundliche Ausrichtung der Allianz, etwa beim Online-Verkauf der Tickets, machen Value daher auch für deutsche Urlauber interessant.

Eine Allianz – Traumhafte Strecken
Die Value-Allianz verdankt ihre enorme geographische Ausdehnung vor allem dem Billigflieger Scoot, einer Preiswertmarke aus dem Hause Singapore Airlines. Scoot fliegt von seinem Drehkreuz Singapur nach Europa und Australien. Aber auch Tigerair trägt mit seinen weit gestreuten Destinationen in Australien und Asien wesentlich zum Angebot der Allianz bei.

Zwar sollen beide Fluggesellschaften demnächst unter dem Markennamen Scoot fusioniert werden, doch die bestehenden Routen werden dem Vernehmen nach unverändert weiter betrieben. Damit bleibt die Value Allianz allein schon wegen ihrer vielen touristischen Destinationen und der günstigen Ticketpreise auch künftig für Urlauber aus Deutschland interessant.

Zudem ist sie bereits heute nicht nur die am besten verzahnte der drei kleinen Allianzen, sondern Value setzt auch die Möglichkeiten, die sich aus dieser Verzahnung ergeben, regelmäßig in kundenfreundlich aufbereitete Produkte um. Sucht man beispielsweise auf der Internetseite des thailändischen Billigfliegers Nok Air nach Flugverbindungen, bekommt man nicht nur Flüge von Nok Air selbst, sondern je nach Strecke auch Flüge von NokScoot oder gar von Scoot gelistet.

Doch das ist längst nicht alles. Selbst Umsteigeverbindungen kann man problemlos online buchen. Bei einer Suche für Verbindungen zwischen Krabi bzw. Phuket (Thailand) nach Boracay (Philippinen) zeigt die Internetseite von Cebu Pacific Umsteigeverbindungen, für die jeweils ein Flug von Scoot mit einem von Cebu Pacific kombiniert wurde. Man darf daher gespannt sein, wann die Allianz einen Flugpass für ihr Streckennetz auflegen wird.

Etwas anders ist das Bild bei der U-Fly Allianz. Die Allianz besteht mittlerweile aus den fünf asiatischen Billigfliegern HK Express (Hong Kong), Lucky Air (Kunming), Urumqi Air (Urumqi), West Air (Chongqing) und Eaststar Jet (Seoul). Zusammengerechnet bieten diese Fluggesellschaften rund 200 Strecken zu über 100 Zielen an.

Doch bisher entwickelt diese Allianz zumindest für die deutschen Endverbraucher, also die Passagiere, noch wenig Schwung. Schon das Buchen der Tickets stellt sich häufig als schwierig heraus. Manchmal ist es für internationale Kunden sogar unmöglich, denn einige Internetauftritte gibt es noch nicht einmal auf Englisch.

Daneben ist aber auch bei den angebotenen Tickets bisher kaum etwas von den Möglichkeiten zu spüren, die eine Allianz eigentlich bietet. So sind etwa Umsteigeverbindungen bisher ebenso Mangelware, wie die bei preisbewussten Passagieren so beliebten Kombi-Tickets. Wenn diese Hürden einmal genommen sind, lässt sich mit diesen Airlines allerdings Asien wunderbar bereisen.

Bildrechte: depositphotos

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