Reisewelt: Tipps und Tricks vom Weltenbummler

Frau am Flughafen mit mobilem Endgerät
Tipps und Tricks fürs Internet im Flugzeug

Internet in der Luft
Im Flugzeug online zu sein ist bei den meisten internationalen Fluggesellschaften (vor dem Buchen nachfragen!) kein Problem mehr. Es hat aber seinen Preis. Gesurft werden darf während des gesamten Fluges, „wenn die Reiseflughöhe erreicht ist“. Beim Start und bei der Landung der Flieger müssen elektronische Geräte allerdings auch weiterhin abgeschaltet werden und bleiben.

Wer mit Smartphone, Laptop oder Handy während des Fluges surfen oder Mails abschicken oder empfangen will, muss für den Internetzugang zahlen, es sei denn, man reist in der Business- oder First-Class. Auf den teuren Plätzen kostet das Internet (meist) nichts. Die Airlines rechnen in Economy nach unterschiedlichen Methoden ab.

Es gibt einerseits das Datenmengenverfahren. Dabei kauft man Megabit-Kontingente. Das beginnt – Beispiel Iberia – bei mageren 4 MB zu 5 Euro und endet hier bei 50 MB für 35 Euro. Beim neuesten Flugzeugtyp – Airbus 330-200 wird hier aber schon nach Zeit abgerechnet. Hier werden für 60 Minuten 9 Euro fällig und 30 Euro für das 24-Stunden-WLAN. Die Deutsche Lufthansa kassiert auf der Langstrecke für WLAN 9 Euro in der ersten Stunde und 14 Euro für 4 Stunden und 17 Euro pro Nutzungstag. Für die Kurzstrecke wurde die FlyNet-Message (3 Euro) erfunden.

Billiger und unkomplizierter ist es allemal, die Hotspots auf den Abflug- und Ankunftsflughäfen zu nutzen. Hier gehört der Gratis-Internetzugang in der Regel zum Service. Wenn es sein muss, kann der Online-Zugang dazu im Zug zum Flug – oder der entsprechenden Rückreise mit der Bahn – genutzt werden. Das kostet nichts extra. Bei der Bahn ist WLAN immer im Fahrpreis enthalten.

Online-Preise
Mietwagen im Ausland zu buchen ist meistens teurer, als die Autos von Deutschland aus vorzubestellen. Dabei darf man sich nicht durch vermeintlich ausländische Schnäppchen täuschen lassen. Mietwagenpreise, etwa in den USA, gelten – so der Branchenjargon – „für den nackten Wagen“. Dafür bekommt man kein Auto, denn hier müssen die diversen Versicherungen, die in Deutschland im Mietwagenpaket inbegriffen sind, extra bezahlt werden.

Es lohnt sich also, falls etwa in den Staaten doch noch kurzentschlossen ein Wagen oder Reisemobil angemietet werden soll, den Mietwagenfachmann beim heimischen Reisebüro anzumailen und nach dessen Preis zu fragen. Der kann das Auto gegebenenfalls auch gleich buchen, so bekommt man den besseren deutschen Preis auch in teuren fernen Ländern.

Auch die Angebote von Hotels schaut man sich im Netz an. Die Online-Zimmerpreise sind oft deutlich vorteilhafter als die am Counter in der Hotelempfangshalle. Dort kennen die Angestellten erfahrungsgemäß nur die jeweils für den Gast ungünstigsten Offerten.

EU-Unfallbericht
Für den Fall eines Unfalls haben die Autoversicherungen ein in ganz Europa verständliches Berichtsformular erarbeitet. Es sollte auf jeden Fall im Handschuhfach liegen. Der Bericht erleichtert die länderübergreifende Regulierung eines Schadens. Das Europäische Verbraucherzentrum in Kehl hat darüber hinaus die App „Mit dem Auto ins Ausland“ bereit gestellt. Hier gibt es praktische Hinweise für Autoreisen in alle EU-Länder sowie nach Island und Norwegen und in die Schweiz.

Bildrechte: depositphotos

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