Action und Adrenalin auf den Inseln der Philippinen

Strandabschnitt Philippinen
Mit dem Rad über Ziplines, per Boot durch Stromschnellen und über Wasserfälle in Canyons

Schon mal mit einer Bike-Zipline durch farbenprächtige Landschaften geradelt? Oder auf dem Sandboard über Dünen gerauscht? Von einem Wasserfall in einen Canyon gesprungen? Oder eine bunte Unterwasserwelt mit Walhaien erkundet, mit dem Quad um einen Vulkan gedüst oder im Kanu über rauschende Wasserfülle in glasklares Wasser gestürzt? Auf den 7.107 Inseln der Philippinen warten nahezu unendlich viele Abenteuer, die das Herz jedes Adrenalinjunkies und Naturliebhabers höher schlagen lassen.

Mit Quad und Sandboard durch die Landschaft
Ähnlich wie Snowboarden, doch ohne Schnee, ohne Kälte, ohne Frieren: Beim Sandboarding rauschen Actionfreunde die Dünen in La Paz in der Provinz Ilocos Norte hinab. Anfänger der Sportart tasten sich langsam heran. Erst sitzend, dann stehend halten sie die Balance – oder fallen in den weichen Sand.

Wer lieber auf vier Rädern die Landschaft erkundet, schnappt sich ein Quad und fährt in die Region rund um den Vulkan Mayon. Der 2.462 Meter hohe, noch immer aktive Vulkan zählt aufgrund seiner fast symmetrischen Form zu den schönsten der Welt. Die Quadtouren führen zu zahlreichen Aussichtspunkten und vorbei an schwarzer, erstarrter Lava.

Charismatische Canyons und wilde Wasserfälle
Durch die Stromschnellen gleiten und dabei die tropische Flora und Fauna bestaunen: In traditionellen Booten, den Bankas, fahren Besucher durch die Pagsanjan-Schlucht vorbei an Felsen, kleineren Wasserfällen und Canyons bis hin zu den bekannten Pagsanjan-Wasserfällen.

Von dort geht es mit dem Floß weiter zum Schwimmabenteuer in eine versteckte Höhle. Der Badian-Canyon hingegen verzaubert mit seiner Geologie. In den Lagunen schwimmen und tauchen Naturbegeisterte, während Mutige die Felsbrocken emporklettern um vom sechs Meter hohen Wasserfall zu springen oder die natürliche Wasserrutsche hinabzuschlittern.



Surf- und Bike-Zipline vor der Kulisse der Chocolate Hills
Über 1.000 grasgrüne, symmetrische Hügel sind eines der Highlights auf Bohol. Besonders rasant lassen sich die sogenannten Chocolate Hills im gleichnamigen Adventure Park erkunden. Nervenkitzel versprechen hier Touren in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Über Seile, Kletterwände oder eine Tarzanschaukel geht es kreuz und quer durch den Hochseilgarten.

Die Highlights sind die Zipline auf einem Surfbrett und der sogenannte „Rush“ – eine Zipline, die Sportliche auf einem Fahrrad bestreiten. Angekommen auf einem Turm, der als Startrampe dient, steigen sie auf das Bike und treten schwungvoll in die Pedale – und das 45 Meter über dem Boden.

Schnorcheln umgeben von Walhaien und Tauchen im UNESCO Weltnaturerbe
Bis zu 20 Meter lang und 40 Tonnen schwer: Begleitet von Walhaien schnorcheln Wasserfans in Donsol an der Südspitze von Luzon. Doch keine Angst: Die „Butandings“, wie die Einheimischen sie nennen, ernähren sich hauptsächlich von Plankton. So bewundern Schnorchler die Meeresgiganten mit den kräftigen Schwimmflossen aus nächster Nähe, ohne Angst haben zu müssen.

Weitere Haiarten, aber auch Mantas und Schildkröten können geübte Taucher in den Tubbataha-Riffen beobachten. Dank bunter Fischschwärme, die hier heimisch sind, zählen sie zu den zehn schönsten Tauchplätzen der Welt. Wegen seiner Artendichte und seiner Bedeutung für Seevögel und Meeresschildkröten erklärte die UNESCO den Tubbataha Reef Marine Park zum Weltnaturerbe.

Bildrechte: Philippine Department of Tourism

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