Per Wohnungstausch um die Welt – Was du unbedingt wissen musst

Mit einer guten Reiseplanung kann der Urlaub stressfrei beginnen
Mit einer guten Reiseplanung kann der Urlaub stressfrei beginnen

Wohnungstausch statt Hotel oder Airbnb: Jessica Brau und Christoph Koch tauschen ihre Wohnung mit Fremden, um zu reisen. Was ist an dieser Reiseform so reizvoll? Was sollte man unbedingt wissen? Clever reisen! im Interview mit den  zwei erfahrenen Wohnungstauscher Jessica Braun und Christoph Koch.

Warum habt ihr euch  sich für‘s Wohnungs-tauschen entschieden? Was reizt sie?
Jessica: Wir mögen das Tauschen, weil wir so das Reiseziel nicht nur von seiner touristischen Seite kennenlernen. Wir erleben es eher so wie unsere Tauschpartner, die dort zuhause sind. Das Reiseziel aus Sicht der Einheimischen kennenzulernen, nimmt sich zwar fast jeder Reisende vor und es wird von Veranstaltern oder Plattformen wie Airbnb oft versprochen. Aber beim Wohnungs- oder Haustausch kommt man gar nicht drum herum. Das liegt zum einen daran, dass man nicht im Hotel in einer typischen Hotelgegend wohnt, sondern in einem ganz normalen Wohnviertel. Und zum anderen daran, dass man nicht nur Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer besichtigt, sondern auch oft den Tipps folgt, die einem die Tauschpartner geben. Und die wissen ja am besten, was ihr Heimatort zu bieten hat. Der Faktor, dass man beim Tauschen auch Geld spart, war anfangs durchaus ein ausschlaggebender Punkt es mal auszuprobieren, spielt aber längst nicht mehr die Hauptrolle.

„Die Wohnung als Spiegel unserer Seele“ – Wie viel Seele nimmt man aus dem Wohnungstausch mit?
Christoph: Besser, man nimmt ein bisschen Seele mit als die Wertsachen des anderen, oder? Aber Spaß beiseite: Wir waren selbst überrascht, wie nahe man den Tauschpartnern manchmal kommt, ohne sie wirklich zu treffen. Manchmal sieht man sich kurz zur Schlüsselübergabe, aber oft auch nicht. Und trotzdem fühlt man sich diesen Leuten verbunden, in deren Leben man ja für eine Weile eintaucht. Durch die Bücher, die im Regal stehen, die Art der Einrichtung, die Familienfotos und Stundenpläne der Kinder an der Kühlschranktür lernt man etwas über sie. Bisher fühlten wir uns in allen Tauschhäusern und –wohnungen sehr heimisch. Fast wie bei Freunden.

Gab es besondere Erlebnisse während Ihrer Reisen?
Christoph: Jede Menge! In Australien wurden wir von Freunden unserer Tauschpartner zum Weihnachtsessen eingeladen, in Schweden hopsten wir mit Einheimischen quakend und Volkslieder singend um den Midsommarbaum – so wie es der Brauch verlangt. Im amerikanischen Princeton grillten wir auf einem Straßenfest mit den Nachbarn, in Kanada konnten wir dank der Ausrüstung, die uns unsere Tauschpartner liehen, die Rocky Mountains erkunden. In Turin gehörten zwei Katzen zur Tauschwohnung, in Australien ein Jaguar – allerdings mit Rädern, nicht mit Krallen. In Mexiko teilten wir uns das Anwesen mit einem Hund und der Großmutter. Das weiß man aber zum Glück alles vorher und kann sich entscheiden, ob man Lust darauf hat oder nicht.
Was war die längste

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