Sicher reisen: Plastikgeld oder Bares. Wie Du teure Kosten verhinderst

Sicher reisen - Plastikgeld oder BaresNur Bares ist Wahres: Das gilt auf Reisen nicht. Außerhalb Deutschlands hat sich längst das Bezahlen mit der Karte durchgesetzt. Das ist sicherer und auch praktischer, als mit einem dicken Bündel Geldscheine zu verreisen.

Und wenn doch Bargeld nötig ist, dann besorgt man sich auch das mit der Karte. Bezahlen und Geld abheben kann aber im Ausland teuer kommen, wenn man nicht auf die Gebühren achtet.
Wichtigster Spartipp: So oft wie möglich mit der Karte bezahlen. In den EU-Ländern zückt man dafür die Girocard, vielen noch als EC-Karte bekannt. Voraussetzung ist, dass sie mit dem Maestro-Symbol versehen ist.

Ist das der Fall, kann man mit ihr in Geschäften, Restaurants und Hotels wie im Inland ohne Gebühren bezahlen. Das gilt, so die Auskunft der für die Girocard in Deutschland zuständigen Euro-Kartensysteme GmbH, auch für die EU-Staaten, die keinen Euro als Währung haben, also Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechische Republik und Ungarn. Außerhalb der EU – die Karte mit dem Maestro-Symbol wird fast weltweit akzeptiert – werden dagegen Gebühren fällig.

Sie liegen je nach Kartenausgeber zwischen ein und zwei Prozent, im Einzelfall auch höher. Ein Anruf bei der Hausbank schafft hier Klarheit.

Ähnliches gilt für Kreditkarten. Innerhalb der EU fallen keine Gebühren beim Bezahlen an. Das gilt übrigens seit Januar 2018 nach der 2. Zahlungsdiensterichtlinie (payment services directive 2) der Europäischen Union nicht nur für Geschäfte an der Ladentheke, sondern auch für Online-Zahlungen. Ausnahme: Die Extragebühr fällt nur für „besonders verbreitete Kreditkarten“ weg. Wer hingegen mit American Express oder Diners Club zahlt, muss weiterhin mit Zusatzkosten rechnen. Außerhalb der EU kann das Bezahlen per Kreditkarte je nach ausgebender Bank mit Gebühren bis zu drei Prozent teurer als mit der Girocard sein.

Wenn es keine Vorteile bei der Kreditkarte gibt, reicht dann die Girocard aus als Urlaubsbegleiter?
Innerhalb der EU ist das so – außer man will unterwegs ein Auto mieten. Fast alle Vermieter machen eine Kreditkarte zur Bedingung. Auch einige Hotels lehnen Gäste ohne Kreditkarten ab. Geht die Reise nach Übersee, sollte eine gängige Kreditkarte (Visa oder Master) immer dabei sein. Das gilt vor allem für Länder wie die USA, in denen Kreditkarten tägliches Zahlungsmittel sind, die EC-Karte dagegen eher misstrauisch beäugt wird.

Auch rühren viele Ärzte und Krankenhäuser in Nordamerika ohne Vorkasse oder Kreditkarte keinen Finger. Und in Kuba zum Beispiel wird die Girocard gar nicht akzeptiert, sondern nur Visa- oder Master-Kreditkarten.

Clever reisen 3/18Mehr Infos und Tipps zum Bezahlen im Ausland liest du in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 3/18

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