Clever reisen – Service im Check: Wie alleinreisende Kinder, Senioren oder gehandicapte Personen sorgenfrei fliegen

Kinder mit Flugzeug

Kostenlose Betreuungsangebote für Kinder, Senioren oder behinderte Fluggäste der Flughäfen und Fluggesellschaften: Clever reisen! erklärt die Details und gibt wichtige Tipps.Das Fliegen ist heute für viele Menschen fester Bestandteil. Doch die Fluggesellschaften bringen nicht nur Otto Normalbürger von Punkt A nach Punkt B, sondern ihr Service richtet sich auch an Personenkreise, die Betreuung benötigen oder einfach nur etwas Hilfestellung wünschen. Im Zusammenspiel mit den Flughäfen hat sich ein ineinandergreifendes Netz an Dienstleistungen etabliert, dass Flugreisen nahezu jedem Passagier ermöglicht.

Senioren im Blick
So zum Beispiel meiner fast 85-jährigen Mutter. Die langen Wege am Frankfurter Flughafen schafft die Dame alleine nicht mehr. Muss sie auch gar nicht. Bei der Flugbuchung wird der Betreuungsdienst für den Flughafen gleich mit bestellt. Dieser kutschiert meine Mutter mittels der kleinen elektrischen Wägelchen durch die Kontrollen bis an Flughafengate. Auf Wunsch auch bis zum Sitz im Flieger.

Das Anmelden des Betreuungsdienstes geht häufig sehr bequem innerhalb einer Flugbuchung im Internet. So zum Beispiel bei den Billigfliegern Easyjet und Ryanair, allerdings auch bei Ferienfliegern wie Germania. Wird im Reisebüro oder bei einem Reiseveranstalter direkt ein Flug oder eine Flugpauschalreise gebucht, kann auch das Reisebüro oder der Veranstalter die Anmeldung bei der Fluggesellschaft vornehmen.

Der Betreuungsdienst muss zwar bei der Fluggesellschaft angemeldet werden, doch die überwiegende Dienstleistung wird letztendlich vom Flughafen und seinem Vertragspartner erbracht. An Berlins Flughäfen wird der Gast also nicht von Flughafenmitarbeitern betreut sondern von eigens geschultem Personal der Firma Gegenbauer.

In Frankfurt ist es hingegen die FraCare Services GmbH. Der Clou dabei ist: Der Betreuungsdienst ist komplett kostenfrei. Die Betreuung erfolgt in der Regel direkt ab dem Check-in Schalter. Auf Wunsch kann diese aber auch erst am Flugsteig erfolgen. Am Zielflughafen sind die Betreuer zudem auch mit dem Koffer behilflich und bringen die Passagiere sogar bis zum Bus, einem Flughafen-Treffpunkt oder bis zum Taxi.

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Viele Flughäfen bieten auch sogenannte Service-Rufsäulen an, die auf den Flughäfen, manchmal auch schon in den Parkhäusern, angebracht sind. Über diese Rufsäulen kann das Betreuungspersonal angefordert werden. Ob es Rufsäulen gibt und wo sich diese befinden, darüber informieren die Internetseiten der Flughäfen.

Auch gehandicapte Menschen oder alleinreisende Kinder benötigen oftmals eine Betreuung. Ausführliche Infos bekommst du in der Clever reisen! 3/18

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