Neuseeland – Zu Besuch bei den Maoris

Neuseeland Maoris
Vom Weinberg auf den Gletscher oder doch lieber abtauchen in einem Fjord. Neuseelands Südinsel ist eine perfekte Urlaubskulisse.

Als wir mit dem Mietwagen um die Ecke fahren tauchen wir in einen gelb-grünen Farbenrausch ein. Wir sind auf der Südinsel Neuseelands unterwegs und vor uns liegt ein lang gestrecktes weites Tal mit dem Namen Siberia Valley. Doch der Name trifft es nicht. Im Winter mag es an Sibirien erinnern, wenn das Tal im Schnee versinkt.

Doch jetzt im Frühling haben gelb leuchtende Blumen das Tal erobert. Derartige imposante Landschaften machen den Reiz einer Neuseeland-Reise aus. Nahezu täglich staunen wir über die Naturschönheiten des Landes. Andere Länder mögen einzigartige Städte haben, in denen das Leben nie still steht und 24 Stunden am Tag etwas zu erleben gibt. Doch hier, am Ende der Welt, sind es die Landschaften, die einen in den Bann nehmen. Mal herb und schroff, mal lieblich und farbenfroh, doch immer wieder bezaubernd. So etwa die Landschaft der Region Te Wahipounamu
auf der Südinsel.

Sie darf bereits seit 1990 den Titel UNESCO-Welterbe tragen und gehört zu den Höhepunkten einer jeden Neuseeland-Reise. Te Wahipounamu umfasst vier Nationalparks, unter anderem den Aoraki-Mount Cook-Nationalpark und den Mount-Aspiring-Nationalpark. Im Mount- Cook-Nationalpark erwarten Besucher eine alpine Hochgebirgslandschaft und mit dem Mount Cook auch den höchsten Berg des Landes (3724 m). Doch das Gebiet Te Wahipounamu umfasst auch den Fjordland-Nationalpark. Dieser Park umfasst zahlreiche Fjorde, wie etwa den mystischen Milford Sound oder den Doubtful Sound – allesamtein lohnenswerter Abstecher.

Doch auch abseits der ganz großen Inselsehenswürdigkeiten, gibt es viele Landschaften zu entdecken, die wir auf unserer Reise schätzen lernten. So zum Beispiel den Lake Tekapo. In der Region Mackenzie Country liegt dieser erstaunliche See. Er erstrahlt in einem unvergleichlichen intensiven Türkis, dass angeblich vom fein zerriebenem Gestein herrührt. Der See, der durch das Schmelzwasser von mehreren Gletschern gespeist wird, wurde aufgestaut und erstreckt sich heute auf rund 95 km². Spontan entschließen wir uns, hier ein paarTage zu verweilen.

Im gleichnamigen Ort kommen wir auch schnell mit Sarah, einer Kellnerin in einem Restaurant ins Gespräch. Sarah kommt aus London und sie ist für ein paar Monate nach Neuseeland gekommen. Ihr gefiel es hier so gut, dass sie sich im Ort kurzerhand einen Job suchte. Sie empfiehlt uns ihren Lieblingsspot, die pittoreske Kirche „Church of the Good Shepherd“. Von hier soll man einen grandiosen Blick auf den See haben. Dem Tipp folgen wir am nächsten Tag. Wir finden die Kirche und stellen fest, dass sie ein Überbleibsel aus dem Filmklassiker „Der Herr der Ringe“ sein könnte. Natürlich hatte Sarah Recht, denn die Aussicht könnte nicht besser sein. (Bildrechte: Tourism New Zealand)

Die neuesten Trends und Highlights der Südinsel erfährst du in der Clever reisen! 3/18

Clever reisen 3/18

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