Clever reisen: Luxusziele für Globetrotter. Die angesagtesten Ziele

Luxusziele für Globetrotter
Ob Luang Prabang oder Ubud – einst waren es Ziele für Backpacker oder Hippies, heute sind es schicke Urlaubsorte. Wo einst kleine Strandbungalows in verträumten Buchten unter Palmen standen, haben 4- und 5-Sterne Resorts eröffnet. Wir stellen euch die angesagten Ziele vor.

UBUD: Bali/Indonesien
Bereits ab den 1920er Jahren kamen die ersten europäischen und amerikanischen Künstler nach Ubud: Walter Spies (Maler/Musiker), Willem Hofker oder Rudolf Bonnet (Maler). Ihnen ist es zu verdanken,
dass sich Ubud als kulturelles Zentrum Balis entwickeln konnte. Kleine Galerien und Cafés mit zeitgenössischer balinesischer Kunst folgten und prägten über viele Jahre Ubud. Dies zog ab den 60er Jahren verstärkt Rucksackreisende und Weltenbummler an.

Doch seit rund zehn Jahren hat ein ungezügelter Bauboom Ubud verändert. Zahlreiche Hotels entstanden in und um Ubud. Mehrheitlich umgeben sich die Hotels mit balinesischen Schick und Kunst. Allerdings dies sehr gekonnt. Selbst die teuersten Hotelmarken haben Ubud für sich entdeckt. Etwa die Aman Resorts, die mit dem Amandari Resort ein Juwel in Ubud errichtet hat. Touristen müssen allerdings kein Vermögen in Ubud ausgeben, um stilvoll zu logieren.

Viele stylische Boutique-Hotels haben ihre Pforten geöffnet, die häufig nur über wenige Zimmer, Suiten oder Villen verfügen. Was auch seinen Charme hat. So wunderschön viele der Hoteloasen auch geworden sind, das Stadtbild von Ubud hat stark gelitten. Spätestens seit dem der amerikanische Konzern Starbucks auch in Ubud eine Niederlassung eröffnet, ist Kennern klar: Ubud ist nunmehr Kommerz. Dazu tragen auch die vielen Minibusse bei, die tausende von Tagesausflüglern nach Ubud karren. Schon heute platzen die Straßen in und um Ubud aus allen Nähten und Staus sind an der Tagesordnung. Wer jedoch in Ubud übernachtet, der hat wenigstens am morgen und am Abend den Ort ohne die Massen.

LUANG PRABANG: Laos
Eingerahmt vom Mekong und seinem Nebenfluss Nam Khan und umgeben von sattgrünen Bergen, liegt Luang Prabang im Norden von Laos. Bis zur Abschaffung der Monarchie in 1975 war Luang Prabang Königstadt. Bis heute ist es aber die spirituelle Hochburg des Landes geblieben. Dafür sorgen die rund 30 Klöster in der Stadt. Es ist jedoch der einmalige Mix, den Luang Prabang so einmalig macht.

Die wunderbare architektonischen Einflüsse der einstigen Kolonialmacht, hat Luang Prabang in den Rang eines Welterbes der UNESCO erhoben. Dies möchte man den nachfolgenden Generationen erhalten, weshalb viel für den Erhalt der Tempelanlagen und der französischen Kolonialbauten getan wurde. Doch der einmalige laotische-französische Flair hat sich rumgesprochen. Heute gibt es zwischen den Wats Happy Hour und das Abendessen kann mit der goldenen Kreditkarte bezahlt werden. Der morgendliche Almosengang der Mönche wird zum Spiesroutenlauf: da wird den Mönchen von Touristen schon mal der Kopf gestreichelt.

Das hatte Folgen: Laoten starteten eine Aufklärungskampagne. Überall finden sich Infoblätter, die den Touristen erklären, was okay ist, was erwartet wird und was verpönt ist.
Diesen Trend aufnehmend, haben führende Hotelkonzerne in und um Luang Prabang ihre Pforten geöffnet. Sogar ultra noble Hotelmarken, wie Rosewood und Aman Resorts, haben hier ihr eigenen Dependancen.

Doch nicht nur die Luxushotelerie hat Einzug in Luang Prabang gehalten. Auch Hotels der gehobenen Kategorie wollen am Touristenstrom mit verdienen, weshalb Häuser der Marken Sofitel oder Avani Gäste in Luang Prabang begrüßen können. Dennoch, trotz der steigenden Touristenzahlen, hat das einmalige Städtchen seine zahlreichen Ruhepole. Es sind die Klosteranlagen abseits der sich ständig wiederholenden Städtführungen. Und noch unbekanntere Tempel- und Klosteranlagen gibt es in Luang Prabang ja noch genügend. (Bildrechte: depositphotos)

Welche Ziele sonst noch angesagt sind erfährst du in der Clever reisen! 3/18

Clever reisen 3/18

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