Hohe Kosten beim Übergepäck: So clever spart man Geld

Wer heute ein Flugticket bucht, muss die Gepäckregeln mehr denn je im Blick haben. Denn immer mehr Fluggesellschaften bieten auch auf Langstreckenflügen Tarife an, die eine kostenlose Gepäckaufgabe nicht mehr beinhaltet. Das klassische Billigfliegerkonzept wird somit auch auf die Langstrecke übertragen.

Airlines, die Tarife ohne Gepäckaufgabe auf der Langstrecke im Angebot haben, sind z.B. American Airlines, Air France, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Delta Air Lines, Iceland Air, KLM, Lufthansa, Tap Air Portugal und Swiss. In der Regel werden jedoch Freigepäckgrenzen von 20 bis 23 Kilogramm pro Passagier gewährt. Reicht dieses Limit jedoch nicht aus, dann hat der Kunde mehrere Möglichkeiten.

Spartipp: Richtige Tarifwahl
Um höhere Freigepäckmargen gewährt zu bekommen, lohnt sich mitunter auch ein Blick in die Tarifbedingungen bei bestimmten Airlines. So wurde das neue Gewichtskonzept von Etihad Airways an die Tarife angepasst. Wer einen teureren Tarif wählt, erhält auch höhere Freigrenzen. Viele Reisende empfinden dieses System als fair. Je nach Tarif schwankt das Limit zwischen 23 Kilogramm (Economy Deal Tarif), 30 Kilogramm (Economy Saver und Classic Tarif) und 35 Kilogramm (Economy Flex Tarif). Zudem gibt es bei Etihad Unterschiede, die zielgebietsabhängig sind.

Wird etwa ein Ticket ab Europa nach Indien und Asien gebucht, beträgt die Freigepäckgrenze 30 Kilogramm (Deal, Saver und Classic) und im Flex Tarif sogar 35 Kilogramm. Ähnlich verhält es sich bei Emirates. Im Billigtarif (Economy Special) kann der Passagier nur 20 Kilogramm kostenlos aufgeben. Ab dem Saver Tarif sind hingegen 30 Kilogramm erlaubt. Derartige tarifgebundene Freigepäckmargen hat auch Singapore Airlines umgesetzt.

Zwar erlaubt die Airline generell die kostenlose Gepäckaufgabe von 30 Kilogramm im Lite und Standard Tarif, wird jedoch der Economy Flex Tarif gebucht, sind es 35 Kilogramm. Auch wenn diese Airlines sehr spendabel beim Freigepäck sind, so sind es nicht alle Fluglinien aus dieser Region. Eine Freigepäckgrenze von nur 23 Kilogramm bieten z.B. Asiana Airlines, Air China,China Southern Airlines und Korean Air an. China Airlines bietet 30kg Freigepäck.


Spartipp: Spendable Airlines
Pfiffige Passagiere buchen einfach bei Fluggesellschaften, welche per se höhere Freigepäckmargen gewähren. Dies sind beispielsweise Cathay Pacific Airways, Mahan Air, Qatar Airways, Oman Air, Royal Jordanian, Singapore Airlines und Thai Airways. Sie haben ein Gewichtslimit von 30 Kilogramm. Damit sind diese Fluggesellschaften aber im weltweiten Vergleich nicht führend. Aeroflot, All Nippon Airways, Air Namibia, Avianca, Egyptair und Japan Airlines gewähren in der Economy nämlich stolze 2 x 23 Kilogramm.

Spartipp: Premium Economy
Seit Jahren setzt sich der Siegeszug der Premium Economy Class fort. Viele Fluggesellschaften, bieten diese Klasse nunmehr an Bord ihrer Flieger an. Angesiedelt ist die Premium Economy Class zwischen der herkömmlichen Economy Class und der noblen Business Class. Die Premium Economy bietet nicht nur bequemere Sitze und mehr Beinfreiheiten an, sondern meist auch höhere Freigepäckmargen.



Singapore Airlines und Cathay Pacific haben für Passagiere in der Premium Economy Class das Freigepäcklimit von 30 auf 35 Kilogramm angehoben. Damit sind die beiden Fluggesellschaften aber keine Ausnahme. Zusätzliches Freigepäck bietet auch Condor für Gäste der Premium Economy Class an.

Hier sind es 25 anstatt 30 Kilogramm bzw. auf den Flügen nach Nordamerika sind es 32 Kilogramm anstatt 23 Kilogramm. Bei Alitalia, Air Canada, Air New Zealand, Azul Linhas Aéreas Brasileiras (Brasilien), British Airways, China Southern Airlines, Icelandair, LOT Polish Airlines und Lufthansa sind es sogar 2 x 23 Kilogramm. (Bild: depositphotos)

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