TEST Linienflieger Afrika & Golfregion: Wer sind die Besten?

Test Linienflieger Afrika & Golfregion
Der Härtetest: Flottenalter, Abwicklung von Entschädigungsleistungen und Anzahl der Bordklassen – in 13 Feldern müssen Airlines punkten.

Das Wachstum einiger arabischen Fluggesellschaften ist enorm. Bestes Beispiel hierfür ist die Fluglinie Qatar Airways. Sie hat in den Jahren 2014 bis 2017 enorme 45 neue Ziele in ihr Streckennetz aufgenommen.




Dazu stehen der Fluggesellschaft eine Flotte von über 200 Maschinen zur Verfügung. Doch damit ist Qatar Airways nicht Spitzenreiter. Die Flotte von Emirates Airlines umfasst rund 270 Maschinen. Darunter befinden sich sogar über 100 Maschinen des Typs A380. Die Fluggesellschaften aus dem arabischen Raum haben zudem per se einen sehr guten Ruf. Doch schaut man sich die Testergebnisse jedoch genauer an, dann muss diese Einschätzung teilweise revidiert werden.

Denn mit Gulf Air und Kuwait Airways landen zwei arabische Fluggesellschaften auf den hinteren Plätzen. Selbst bei den Sitzabständen in der Economy Class, müssen die arabischen Carrier Federn lassen. Denn auf den Plätzen 1 bis 3 landen vier Fluggesellschaften, allerdings kommen zwei davon aus Afrika (Egyptair und Kenya Airways).

Selbst in der Rubrik „Jüngste Flotte“ müssen sich die afrikanischen Fluggesellschaften nicht verstecken. Zwar kommt der Spitzenreiter Oman Air auf ein Flottenalter von 4,7 Jahren, doch Kenya Airways Flottenalter von 5,7 Jahre ist im Vergleich top.

Dennoch, die besten drei Fluglinien in diesem Test, Emirates, Qatar Airways (beide Note 1,5) und Etihad Airways (Note 1,7) fliegen in einer eigenen Liga. Sie entziehen sich sogar so manchem Trend. Eine Premium Economy Class, die bei den europäischen Fluggesellschaft schon Standard ist, sucht man hier vergeblich. Dem gegenüber setzen zwei Airlines auf den Premium Economy- Trend. Dies sind derzeit El Al und Kuwait Airways. Sie haben diese Sonderklasse jüngst eingeführt.


Etihad Airways geht einen gänzlich anderen Weg. Zwar werden bei dieser Fluglinie an Bord ebenfalls bis zu vier Klassen angeboten, doch mit der Klasse „Residence“
wird dem gut betuchten Passagier ein fliegendes Apartment offeriert. Damit überbietet sie das First Class-Angebot der Konkurrenz.

Vorteile der Passagiere
Aus Sicht der Verbraucher ist es wichtig, welche der hier getesteten Fluglinien sich der „Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr“ angeschlossen haben. An diese Schlichtungsstelle können sich Passagiere wenden, wenn diese Forderungen gegen eine Airline geltend machen wollen. Etwa bei Verspätung eines Fluges. Der Clou an der deutschen Schlichtungsstelle ist, dass diese kostenlos für den Passagier ist. Folgende Airlines sind Mitglied bei der Schlichtungsstelle: Emirates, Qatar Airways, El Al, South African Airways, Ethiopian Airlines und Kuwait Airways. (Bildrechte: SAA, Qatar Airways,

Den ausführlichen Testbericht und alle Ergebisse im Detail könnt ihr in der Clever reisen! 3/18 lesen
Clever reisen 3/18

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