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Oktober 2005

> El Salvador
Durch den Hurrikan Stan wurden Anfang Oktober 2005 anhaltende, starke Regenfälle ausgelöst, die zu schweren Überschwemmun-gen geführt haben. Auch wenn die Regenfälle inzwischen aufgehört haben, fließen aus den höher gelegenen Gebieten des Landes weiterhin große Wassermengen Richtung Meer. Insbesondere im Bereich der Mündungsgebiete der großen Flüsse sind einige Straßen zurzeit unpassierbar. Gleichzeitig ist Anfang Oktober 2005 der Vulkan Santa Ana (Ilamatepec) ausgebrochen. Aktivitäten des Vulkans sind weiter-hin zu verzeichnen. Am Freitag, 7. Oktober 2005 wurde El Salvador zudem von einem Erdbeben der Stärke 6,2 erschüttert. Das Epizentrum lag in der westlichen Provinz Ahuachapan an der Pazifikküste. Von Fahrten abseits der großen Haupt-verbindungsrouten sowie Reisen in die Region um den Vulkan von Santa Ana wird daher abgeraten.

>Guatemala
Der Tropensturm Stan hat vor allem in Guatemala schwere Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind die Südküste sowie das Zentrum und die westlichen Landteile. Weite Teile des Landes stehen unter Wasser und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders prekär ist die Lage in San Marcos und in Santiago Atitlan. Tourismusbehörde INGUAT versucht, Touristen in sichere Gebiete zu evakuieren. Die massive Zerstörung der Infrastruktur sowie anhaltend schlechtes Wetter behindern jedoch die Maßnahmen. Für die nächsten Tage wurden wieder schwere Regenfälle vorausgesagt. Es wird befürchtet, dass die Flüsse weiter anschwellen und über die Ufer treten (besondere Gefahr droht am Río Motagua an der Karibikküste). Die Regierung hat am 6. Oktober für 30 Tage den Notstand erklärt. Reisenden wird empfohlen, sich wegen der Situation vor Ort mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen.

>Indonesien
Die Anschläge vom 1. Oktober 2005 auf Bali bestätigen, dass auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer Extremisten in Jakarta und in anderen Orten Indonesiens gerechnet werden muss. Als gefährdet gelten Orte, die bevorzugt von Ausländern frequentiert oder mit dem westlichen Ausland identifiziert werden, wie Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen.

> Kenia - Unruhen in Städten und Raubüberfälle auf Autofahrer.
Politische Demon-strationen und Unruhen in Nairobi und anderen großen Städten sind in nächster Zeit nicht auszuschließen. Ursache ist ein landesweites Referendum über eine neue Verfassung am 21. November 2005. Des Weiteren werden aktuell mehr Raubüber-fälle auf Fußgänger und Autofahrer vor allem in Nairobi und anderen großen Städten registriert.

>Namibia - Vorsicht an Grenze zu Angola.
Wer Namibia bereist, sollte an der Grenze zu Angola Vorsicht walten lassen. Sie ist an vielen Stellen nicht oder nur gering mit einem Zaun in niedriger Höhe gekennzeichnet. Dadurch besteht die Gefahr, aus Unwissenheit oder unabsichtlich ´illegal´ die Grenze zu überschrei-ten. Dies kann unter Umständen zu Geld-, Haftstrafen bis hin zu Festnahmen füh-ren.

>Pakistan - Infektionsrisiko.
Aufgrund des schweren Erdbebens in Pakistan muss gebietsweise mit einem erhöhten Infektionsrisiko für Hepatitis A, Typhus, Cholera und andere Darminfektionen gerechnet werden. Von Reisen in die unmittelbar be-troffenen Gebiete ist derzeit abzuraten.

>Rumänien - Wichtiger Hinweis - Vogelgrippe.
Es sind Fälle von Geflügelpest (Vogelgrippe) in Rumänien aufgetreten. Menschen sind bislang nicht betroffen. Das Virus wird durch engen Kontakt zu erkrankten Tieren auf den Menschen übertragen. Reisende sollten vorerst keine Geflügelfarmen und keine Märkte, auf denen leben-des Geflügel angeboten wird, aufsuchen.

> Türkei - Wichtiger Hinweis - Vogelgrippe.
Es sind Fälle von Geflügelpest (Vogelgrippe) in der Türkei aufgetreten. Menschen sind bislang nicht betroffen. Reisende sollten vorerst keine Geflügelfarmen und keine Märkte, auf denen lebendes Geflügel angeboten wird, aufsuchen.
(Quelle der News:TIP, Oktober 2005)



 
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