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April 2006

 

Ägypten: Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen

Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen, insbesondere Hurghada und Sharm el Sheikh, entsprechen nicht dem europäischen Standard und werden als unzureichend eingeschätzt. Dennoch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.


Australien: Zeitverschiebung

Australien hat drei Zeitzonen. Abgesehen von Queensland, Westaustralien und dem Northern Territory hat Australien von Oktober/November bis Ende März Sommerzeit. Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Im Jahr 2006 jedoch wird das Ende der Sommerzeit um eine Woche verschoben, um ein Zusammenfallen der Zeitumstellung mit dem Ende der Commonwealth Games zu vermeiden. Statt am 26. März endet die Sommerzeit dieses Jahr am 2. April.

 

Großbritannien: Rauchen verboten

Seit dem 26. März 2006 ist in Schottland das Rauchen in vielen
öffentlichen Räumen untersagt. In Restaurants und Kneipen, Kinos, Theaters sowie an vielen Arbeitsplätzen können Raucher ihrem Laster nicht mehr nachkommen. Lokalbesitzer, die kein Rauchverbot verhängen, müssen mit Geldstrafen von bis zu 200 Euro rechnen. In England und Nordirland tritt im Sommer 2007 ein weitreichendes Rauchverbot in Kraft.

 

Indien: Chikungunya-Fieber

 Es wird von einem Ausbruch von Chikungunya-Fieber aus der Region Nasik, im indischen Bundesstaat Maharashtra berichtet. Diese, vor allem von tagaktiven Moskitos übertragene, Virusinfektion kann vorübergehend zu schweren Beeinträchtigungen der Gesundheit führen. Reisende sollten die allgemeinen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Moskitostichen auch tagsüber strikt beachten.

 

Peru: Inka-Weg wieder geöffnet

 Nach einer etwa sechswöchi-gen Schließung, in der Restaurationsarbeiten durchgeführt wurden, ist der Inka-Weg in Peru wieder geöffnet worden. Die einzigartige Attraktion Perus führt rund 70 Kilometer von Cuzco in die Inka-Stadt Machu Picchu. Der 1942 von einer schwedischen Expedition wiederentdeckte Pfad ist der meistbegangene Trail in Südamerika. In einer viertägigen Wanderung werden drei Pässe überquert. Seit 2001 darf der Weg nur noch in geführten Wanderungen begangen werden. Auch die Zahl der Wanderer wurde eingeschränkt. Infos: www.peru.info.

 

Türkei: Sprengstoffanschläge

 Schon in der Vergangenheit kam es mehrfach zu Sprengstoffanschlägen (u.a. in Istanbul, Cesme bei Izmir und Kusadasi an der Ägaisküste südlich von Izmir), zuletzt am 2. April 2006 in Istanbul. Sie signalisieren eine weiterhin angespannte  Sicherheitslage im ganzen Land, einschließlich der touristischen Zentren. Eine der PKK nahe stehende Splittergruppe hat am 3. April 2006 Anschläge auch auf Touristenzentren angedroht. Die
Sicherheitsvorkehrungen sind im ganzen Land auf hohem Niveau. Dennoch können weitere Vorfälle, insbesondere in Großstädten und Touristenzentren, nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in der Türkei wird daher besondere Vorsicht empfohlen.

 

Trinidad und Tobago: Raubüberfälle und Vergewaltigungen

 Die Gewaltbereitschaft auf dem Inselstaat der kleinen Antillen nimmt zu. Insbesondere Raubüberfälle auf Touristen häufen sich. Ebenso gab es Vergewaltigungen. Vor allem in Buccoo, der Gegend von Black Rock und Lambeau kommt es immer wieder zu Taschendiebstahl und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch in Gästehäusern und alleinstehenden Villen gegeben. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten.

 

Tunesien: Achtung vor Betrügern

 Insbesondere in touristisch stärker besuchten Orten in Tunesien ist die Kleinkriminalität (Diebstahls- und Betrugsfälle) sehr hoch. In letzter Zeit kam es auch zu Fällen von Geldkartenbetrug. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert und von den Konten der Karteninhaber Geld abgehoben. Große Vorsicht ist bei Immobiliengeschäften angebracht, da es in den letzten Jahren zunehmend Fälle gab, in den ausländische Urlauber in Unkenntnis tunesischen Rechts hohe Vermögensschäden erlitten haben.

 

(Quelle /TIP-News April /06)

 

 
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