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Flugtickets: Wer mehr wiegt, zahlt auch mehr
Gerade Billigflieger sind dafür bekannt, dass sie für Services zusätzliche Gebühren verlangen. Nun hat Ryanair wohl die Idee, mit einer „Fat Tax“ sogar aus dem Übergewicht seiner Passagiere Kapital zu schlagen.
Ryanair ließ über 100.000 Kunden in einer europaweiten Umfrage darüber abstimmen, welche nächste individuell wählbare Gebühr eingeführt werden soll. Mehr als 30.000 Passagiere stimmten laut Ryanair zugunsten der Zusatzgebühr für übergewichtige Fluggäste. Nun hat der Billigflieger seine Kunden ebenfalls gebeten, über die Berechnung dieser neuen Steuer zu entscheiden: Soll nach Körpergewicht, Body-Mass-Index oder nach Körperumfang entschieden werden?
Auf die Umsetzung darf man gespannt sein: Werden alle Passagiere künftig beim Check-In gewogen? Oder mit dem Maßband vermessen? Müssen Passagiere auf einem Probesitz Platz nehmen zwecks Gurt- und Armlehnen-Test? Oder gibt es dann wie bei der Post vorgefertigte Schablonen, in die die Passagiere hineinpassen müssen? Egal was kommt, schneller und unkomplizierter wird der langwierige Check-In damit sicher nicht. Die Tatsache, dass Ryanair am 8. Mai bestätigt hat, nun doch nicht die "Fat Tax" einzuführen (siehe fliegen-sparen.de News) verstärkt die Vermutung, dass das Ganze aber wohl nur ein neuer Marketing-Gag der Iren war.
Weiter: Gebühr für übergewichtige Passagiere in USA/Nordamerika
(Stand: 11.05.2009)
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