Reisemesse Dresden

Thailand Strand

Thailands neue Wege

Nach Strandrevolution und negativen Schlagzeilen soll es einen Neuanfang geben. „Clever reisen!“ testete, was Sie jetzt schon erwartet.


Etwas ratlos bin ich schon vor der riesigen Tafel mit den neuen Strandregeln. Fünf „Clean Beach Zones“, also fünf saubere Strandzonen gibt es jetzt an den thailändischen Stränden. Verboten sind Sonnenschirme und Liegen. Es darf nicht geraucht werden. Niemand darf sich massieren lassen. Es darf Wasser, aber kein Bier getrunken werden. Snacks sind erlaubt; aber nur mit der Hand , also ohne Besteck.

Dann gibt es da noch eine „Special Beach Zone“. Sie macht zehn Prozent des Strandes aus. Hier ist fast alles erlaubt, was Thailand-Urlaub bis vor zwei Jahren für viele so attraktiv machte: Massagen für sechs Euro am Strand, chillen auf weichen Liegen unter Sonnenschirmen, frische Ananas, gegrillte Shrimps oder auch mal ein Bier direkt am Meer von fleißigen Händlern serviert.
Ich stehe am Kamala-Beach, einem der ruhigeren Badeziele auf der Insel Phuket. Wo diese „besondere Zone“ ist, kann ich schnell erkennen: dort, wo Liegeschirme aufgespannt sind. Drunter haben pfiffige Thais aus aufgeschichtetem Sand eine Art Bett gebaut und Schaumstoffmatten drauf gelegt. Liegen oder Stühle sind ja grundsätzlich verboten. Hier drängen sich jetzt die Sonnenhungrigen, die sich früher auf dem ganzen, etwa drei Kilometer langen Strand verteilt haben.

Alles ist neu an den Stränden Thailands. Das gilt für Phuket wie für Pataya, für Khao Lak wie Koh Samui, das Krabi-Gebiet und die vorgelagerten kleineren Inseln. Die neuen Strandregeln veränderten das nach wie vor beliebteste südasiatische Winter-Sonnenziel, das es auch trotz Bombenanschlägen geblieben ist. Rund 700 000 Urlauber aus Deutschland werden in den nächsten zwölf Monaten erwartet.
Diese Regeln wurden von den Tourismusexperten der fast drei Jahre herrschenden Militärregierung erlassen, durch Polizei und oft durch Soldaten durchgesetzt, die rigoros Sonnenschirme, Liegen, Strandbistros mit Baggern niederwalzten.

Grassmann erfand die „ Daybeds“, eine Art Himmelbetten für die Hotelterrassen über dem Meer. Er richtete einen Shuttle-Service ein, der die Gäste in wenigen Minuten direkt zum weißen Sandstrand bringt und nach dem Bad in der hier fast immer herrschenden sanften Brandung auch wieder abholt. Vor allem sorgt er für Abwechslung: Bootsfahrten auf die vorgelagerten Miniinseln, Kajaktouren, Tripps in die kleine Chalong Bay-Rum Destillerie, Hubschrauber-Transfers, Cocktail-Abende mit Salim Khouri, einem vielfach ausgezeichneten Mix-Experten aus dem Libanon.

Text: Wolfgang Polte Fotos: Wolfgang Polte, Depositphotos

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(Stand: 05.12.2016)
 
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