Internet-Portale für private Unterkünfte

Die meisten Unterkünfte bietet 9flats.com in Europa an. Berlin, London, Istanbul, Barcelona und Paris sind dabei die Top-Destinationen. zoom
Die meisten Unterkünfte bietet 9flats.com in Europa an. Berlin, London, Istanbul, Barcelona und Paris sind dabei die Top-Destinationen.

Lieber privat statt Hotel? Internet-Portale vermitteln Unterkünfte weltweit. fliegen-sparen.de stellt die wichtigsten Anbieter vor.

Internetportale wie 9flats.com, wimdu.de oder airbnb.de vermitteln Unterkünfte von privat und das weltweit. Reisende können Privatunterkünfte in jeglicher Preisklasse – vom einzelnen Zimmer über eine Wohnung bis zum kompletten Haus – mieten. Für eine Übernachtung in Paris findet man bei airbnb.de beispielsweise ein Zimmer in der Nähe von Notre-Dame ab 38 Euro/Nacht. Zentral in Rom gelegen, nahe der Spanischen Treppe, kostet ein komfortables Zimmer inklusive Frühstück für 55 Euro/Nacht – gefunden über 9flats.com. Anfang des Jahres 2011 haben 9flats.com und wimdu.de mit ihrer Geschäftsidee begonnen. Beide Portale sind übersichtlich aufgebaut und ihre Bedienung ist einfach: Zimmer, Wohnung oder Haus aussuchen, Verfügbarkeit prüfen, registrieren und Angebote erhalten. 9flats.com hat, nach eigenen Angaben, über 30.000 Privatunterkünfte in verschiedensten Ländern im Angebot. Die meisten Unterkünfte bietet das Portal in Europa an. Berlin, London, Istanbul, Barcelona und Paris sind dabei die Top-Destinationen. Ganz klar: Wer eine europäische Großstadt bereisen möchte, hat hier die größte Auswahl. Angeboten werden zudem überwiegend Wohnungen, eher weniger gibt es Zimmer, Häuser oder Villen. Aber für jedes Urlaubsbudget ist hier was zu finden.

Außergewöhnliche Wohnstätten

Mehr exklusive und außergewöhnliche Unterkünfte von Privat hat wimdu.de im Angebot. Nach eigenen Angaben kann das Portal auf mehr als 50.000 Unterkünfte in mehr als 100 Ländern zugreifen. Neben günstigen WG-Zimmern, kompletten Wohnungen oder luxuriösen Lofts (beispielsweise in New York) können auch sehr ausgefallene Unterkünfte gemietet werden, unter anderem eine Überlebenskapsel (Niederlande, ab 60 Euro/Nacht) oder ein Holzzelt (England, ab 28 Euro/Nacht). Die Zahl dieser außergewöhnlichen Mietobjekte ist natürlich gering. Die meisten angebotenen Unterkünfte sind Wohnungen, liegen zudem in Europa und bieten für jeden Geldbeutel etwas. Sowohl wimdu.de als auch 9flats.com haben eine Kundenhotline eingerichtet.

Vom WG-Zimmer bis zur Luxusvilla

Ein weiteres Portal ist airbnb.com: Die Firma wurde bereits 2008 in den USA gegründet und bietet mittlerweile auch eine übersichtliche Internetseite in deutscher Sprache an. Nach Angaben von airbnb sind rund 200.000 Privatunterkünfte in rund 190 Ländern zu mieten. Die meisten Offerten sind in den USA zu finden, wobei es allein in New York City über 2.500 gibt (beispielsweise: eine Wohnung für vier Personen in Manhattan ab 70 Euro/Nacht). Doch auch andere Regionen wie Kanada, Europa und Südafrika
sind gut vertreten. Bei dem US-amerikanischen Portal gibt es im Vergleich zu den anderen Vermittlungsportalen die außergewöhnlichsten Unterkünfte: Eine einsame, komplette Fiji-Insel (ab 221 Euro/Nacht), ein Alu-Iglu in Grönland (ab 247 Euro/Nacht) oder eine Strandvilla in Madagaskar (ab 139 Euro/Nacht). Das Gute an den drei oben vorgestellten Portalen: Die Kunden können im nachhinein Bewertungen abgeben. Ferienwohnungssuchende können diese in ihre Wohnungsauswahl fließen lassen. Auf Grund des jungen Alters der Portale, besonders bei 9flats.com und wimdu.de, sind jedoch noch nicht viele Bewertungen vorhanden.

Urlaub von Couch zu Couch

Dann gibt es noch Internetportale wie couchsurfing.org, auf denen Mitglieder den Reisenden ein Zimmer oder meist eben nur eine Couch kostenfrei zur Verfügung stellen. Ist man erst einmal registriert (Identifizierung erfolgt durch die Zahlung eines Beitrags per Kreditkarte), werden einem die Menschen vorgestellt, die eine Couch oder andere Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Couchsurfing.org ist mehr ein Social Network mit über 2.5 Millionen Teilnehmern als ein Vermittlungsportal für private Unterkünfte: Leute zeigen ihre Fotos und geben preis, was sie beispielsweise in ihrer Freizeit unternehmen. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie bieten eine kostenlose Schlafgelegenheit für (Durch-) Reisende, dessen Verfügbarkeit per Nachrichten-Funktion angefragt werden kann. Vermieter haben die Möglichkeit, die Couch-Anfrage abzulehnen. Fazit Couchsurfing: Sicher eine interessante Reise-Variante für experimentierfreudige Globetrotter. (Text: Amalie Schulte-Fischedick 4/11; Stand der Preise: April 2012 - Bild: 9flats.com)

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(Stand: 23.04.2012)
 
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