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Reiseveranstalter: Vorsicht beim “Doppel-ab-Preis”

Reiseveranstalter: Vorsicht beim „Doppel-ab-Preis“

Reiseveranstalter: Vorsicht beim „Doppel-ab-Preis“

Reiseveranstalter beherrschen den Preis-Schleiertanz hervorragend. Dazu gehört, dass der Taschenrechner heiß läuft, bevor man überhaupt weiß, was eine Reise kostet. Die fett gedruckten Superpreise, die neben den tollen Bildern vom jeweiligen Ferienziel stehen, kann man getrost vergessen.

Sie gelten nur selten und dann noch zu ungünstigen Tagen und Abflügen zu unzumutbarer Zeit. Das „ab“, das die Veranstalter vor die Preise setzen, signalisiert, dass alles viel, viel teurer wird, als die Zahl hinter dem ‚ab’ vorgaukelt. Doch dies Preis-“ab“ allein reicht der Touristikbranche nicht mehr. Zum ersten „ab“ kommt oft noch ein zweites. Das funktioniert so: Im Reiseprospekt steht eine Rundreise durch die Anden und halb Süd-Südamerika. Preis: „ab“ 3.500 Euro pro Person. Hinzu kommt „ab“ Nummer zwei. Die Reise beginnt nicht ab Deutschland, sondern „ab Lima“. Das ist die Hauptstadt Perus, dorthin kommt man – über die USA – für 900 Euro oder für 1.200 Euro Direktflug. Damit sieht das Angebot schon anders aus – nicht gerade günstiger. Weitere Profi-Tipps & Tricks für Ihre Reise finden Sie in meiner Rubrik “Möllers Reisewelt” in jedem Clever reisen!-Heft.

Text: Armin E. Möller

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