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Sri Lanka: Reise ins Hochland

Bild: Sri Lanka Botschaft

Bild: Sri Lanka Botschaft

Ein atemberaubendes Hinterland sowie beeindruckende Tempel- und Klosteranlagen machen den Inselstaat zum paradiesischen Urlaubsland. Beeindruckend fande ich die nächtliche Wanderung zum Fußabdruck Buddhas.

Unsere erste Station auf dieser Sri Lanka-Reise ist das Hochland mit seinen Teeplantagen, dem „Ende der Welt“ und dem „Adam’s Peak“, einem der heiligsten Pilgerziele für drei Religionen. Christen glauben, hier den Spuren des heiligen Thomas zu folgen. Hinduisten wandeln in den Fußstapfen von Buddha. Muslime glauben, dass Urvater Adam dort gewesen sei.

Ich bin froh, dass ich nach den gefühlten 40 Grad von Colombo eine dicke Jacke mitgenommen habe. Das Thermometer an einer Apotheke unseres Zielortes Dalhousie zeigt neun Grad. Von dem recht touristischen Städtchen mit Souvenirständen, kleinen Hotels, Restaurants und Teestuben geht es noch vor Mitternacht zu Fuß über unzählige beleuchtete Treppenstufen rund sieben Kilometer auf den Berg und zu seinem Heiligtum, dem angeblichen Fußabdruck Buddhas. Es ist eine wenig spektakuläre, etwa einen Meter lange Bodendelle. Na gut. Soll ich dafür sieben Kilometer gewandert sein? Meine Enttäuschung schwindet wenige Minuten später bei Sonnenaufgang. Zuerst silberne, dann goldgelbe Strahlen ergießen sich über die immergrüne Teelandschaft und den Tropenwald und lassen zarte Dunstschleier dahin schmelzen wie Zuckerwatte auf der Zunge.

Müde falle ich nach dem Abstieg gegen Morgen ins Bett meines kleinen Hotels im Örtchen Kalupahana. Unser gewissenhafter Fahrer Sriharan wollte unbedingt noch so weit fahren, um in der Nähe von „World’s End“ zu sein. „Dort kannst du ausschlafen. Es ist der stillste Ort unseres Landes“, meinte er.

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Text: Wolfgang Polte
Bild: Sri Lanka Botschaft/www.srilanka.travel

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