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Paranormales Texas: schaurige und übersinnliche Phänomene

Gruseln in Texas

Gruseln in Texas

Hotels, in denen Geister ihr Unwesen treiben, Lichter, die auf unerklärliche Weise mitten im Nirgendwo erscheinen, ein Granitfels, der schon von den Tonkawa gefürchtet wurde und Feierlichkeiten zum „Dia de los Muertes“, dem „Tag der Toten“? Texas beweist Grusel-Potenzial und bietet so manch unerklärliches Phänomen, bei dem es sich lohnt genauer hinzuschauen – oder lieber doch nicht?

Orte für verlorene Seelen gibt es in Texas reichlich. Insbesondere historische Hotels sind die bevorzugte Heimat jener Gespenster, Poltergeister und Spukgestalten, die seit Jahren in Texas für Gänsehaut sorgen. Im Hotel Galvez in Galveston berichten Gäste von knallenden Türen auf der fünften Etage und mysteriösen Schritten im Hotelflur. Das Treppenhaus des Driskill Hotel in der texanischen Hauptstadt Austin wird noch heute von einer jungen Frau heimgesucht, die hier 1887 ihr Leben ließ.

Und im Menger Hotel in San Antonio sollen gleich mehrere Geister ihr Unwesen treiben, allen voran Sallie White, das einstige Zimmermädchen, in ihrem grauen Kleid und mit Kopftuch um die Stirn. Auch im Baker Hotel in Mineral Wells wird von unerklärlichen Geschehnissen berichtet, die sich alle auf den siebten Stock beschränken: dem einstigen Zuhause von Herrn Bakers Geliebten, einer rothaarigen Schönheit, deren Lippenstift noch heute auf unerklärliche Weise an den Gläsern haftet.




Wer nun glaubt unter freiem Himmel von allem Paranormalen und Mysteriösen verschont zu bleiben, der hat nicht mit den Launen der texanischen Mutter Natur gerechnet. Auf das wohl unerklärlichste Phänomen in ganz Texas stößt man knapp 15 Kilometer östlich der Künstler- und Hippiekolonie Marfa. Bereits seit dem 19. Jahrhundert zerbrechen sich Forscher jeglicher Art den Kopf über rote, blaue und weiße Lichter am Horizont einer unbewohnten und nur schwer zugänglichen Region, in der außer Wüste nichts vorzufinden ist. Die „Marfa Lights“ erscheinen das ganze Jahr über, egal, welches Wetter gerade vorherrscht: Nur etwas Glück muss einem beschert sein, denn nicht jeder bekommt sie zu Gesicht. Im Texas Hill Country vereint der „Enchanted Rock“, ein riesiger Granitberg, zahlreiche Mythen und birgt Geheimnisse.

Bereits der Indianerstamm der Tonkawa berichtete von gespenstischen Feuern auf dem Berg und einem Grollen in der Nacht. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass diese Legenden auf verschiedene Naturphänomene zurückzuführen sind: Nach starken Regenfällen kommt es zu Reflektionen, die den Anschein eines Feuers erwecken. Die Geräusche gründen auf hohen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, die den Berg aufgrund seiner Beschaffenheit nie ruhen lassen.

Texas geht mit den Ende Oktober anstehenden Feierlichkeiten zum „Dia de los Muertes“, dem „Tag der Toten“, noch einen Schritt weiter. In San Antonio, aber auch Corpus Christi, Austin und der Geisterstadt Terlingua, wird während des traditionellen Festes den Toten gedacht. Trotz der düsteren Namensgebung ist es ein farbenfrohes Fest mit bunten Prozessionen, prunkvoll geschmückten Altären und althergebrachten Kleidern im mexikanischen Stil – einzig die Masken der Feiernden sind in schwarz-weiß gehalten.

Quelle: Texas Tourism

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