Clever reisen!

Hotel clever buchen – wie du bis zu 30 Prozent weniger zahlst

Das beste Hotelzimmer finden

Gewusst wie: Tipps, wie man das beste Hotelzimmer bekommt

Ob Spar-, Eco- oder Low Cost-Zimmer – mit immer ausgefeilteren Zimmervarianten können Urlauber Bares bei der Pauschalreise einsparen. Rabatte zwischen 10 bis 30 Prozent sind keine Seltenheit.fliegen-sparen.de verrät, wie es funktioniert.

Wer eine Pauschalreise bucht, dem werden zahlreichen Sparmöglichkeiten angeboten. Zum einen gibt es die Rabatte, welche bis zu einem bestimmten Termin gewährt werden. Frühbucherrabatte gibt es gestaffelt. Generell gilt: Je früher die Buchung erfolgt, desto höher der Rabatt.

Doch auch bei der Zimmerauswahl haben Veranstalter die viele Rabattarten im Programm. Mal werden diese Spar-, Economy-, Low Cost, Bestprice- oder Promo-Zimmer genannt. Gemeint ist jedoch nahezu immer das Gleiche. Hierbei handelt es sich häufig um ein Zimmer, welches von der herkömmlichen Zimmerkategorie beispielsweise durch Lage oder Größe des Zimmers vom Standard abweicht.

Manchmal fehlt auch ein Balkon oder das Badezimmer hat nur eine Dusche statt Badewanne. Muss es aber nicht, denn manchmal haben Veranstalter für eine bestimmte Anzahl von Zimmern schlichtweg bessere Preise ausgehandelt und geben diese an den Kunden weiter.

Grundsätzlich gilt zudem: Die Eco-Sparzimmervarianten gibt es nicht nur für das klassische Standardzimmer. Je nach Hotel und Veranstalter kann es diese auch für Studios, Apartments, Juniorsuiten und Suiten geben. Sparzimmer werden nicht nur von Mittelklasse-Hotels angeboten, sondern auch von Hotels der Luxuskategorie (5-Sterne Hotels), wie unsere Preisbeispiele aufzeigen.


Erstaunlich ist auch die Vielfalt der Sparvarianten innerhalb eines Hotels. Bestes Beispiel hierfür ist das 4-Sterne Hotel Cooee Cap de Mar auf Mallorca (ITS Reisen). Hier kann der Gast neben einer Standardsuite auch eine Economy-Suite und sogar eine Bestprice-Suite buchen. Die Unterscheidung, die sich im Ab-Preis widerspiegelt, wurde deshalb vorgenommen, weil jede Kategorie einen anderen Blick bietet.

Die Economy-Suiten haben Pool-Blick, von den Bestpreis-Suiten schaut man „nur“ seitlich aufs Meer und die Standardsuite hat Meerblick. Da sich die Unterschiede nicht immer aus der Katalogbeschreibung auf den ersten Blick ergeben, sollte man die Merkmale der Zimmer beim Veranstalter direkt erfragen.

Manchmal erschließt sich der Unterschied anhand der Buchstabenkürzel in den Preistabellen:
Diese Buchstabenkürzel benennen die wesentlichen Zimmerkriterien. Deutlich wird es am Beispiel des Hotels Grand Palladium Palace auf Ibiza beim Reiseveranstalter Neckermann Reisen. Hier wird das Sparzimmer mit folgenden Abkürzungen beschrieben (in Klammern die Bedeutung):

B (Bad), D (Dusche), WC, KA (Klimaanlage), BK (Balkon) bzw. TE (Terrasse). Es fehlt jedoch die Angabe für den gebotenen Ausblick, welche beim Standardzimmer angegeben wird. In diesem Fall GN für Gartenblick. Da diese Angabe fehlt, kann ein potentieller Gast bereits seine Rückschlüsse ziehen, mit welchem vermeintlichen Manko bei der Sparzimmer-Variante zu rechnen ist. Verbraucherfreundlich ist die Vorgehensweise dennoch nicht. Da wäre mehr Transparenz wünschenswert.



Dennoch müssen Gäste eines preisreduzierten Zimmers nicht alles hinnehmen. Wird etwa bei den generellen Angaben zur Zimmerausstattung ausdrücklich damit geworben, dass es SAT-TV, eine Küchenzeile oder einen Zimmersafe gibt, muss diese Ausstattung auch in den Sparzimmern gebotenwerden. Nur wenn eigens vermerkt ist, in welchen wesentlichen Punkten die Ausstattung der Sparzimmer abweicht, muss sich der Urlauber mit einer abgespeckten Ausstattung begnügen. (Bild depositphotos)

Noch mehr Spartipps lest ihr in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 2/19

Clever reisen! (Einzelheft, Abo uvm): www.clever-reisen-magazin.de
Clever reisen! E-Paper (pdf): www.united-kiosk.de
Clever reisen! E-Paper für Kindle: www.amazon.de
Clever reisen! App für Iphone oder Ipad: itunes.apple.com/de
Clever reisen! App für Android: play.google.com/store